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Pflege Spahns gute Idee

Die Pläne zur Stärkung der Pflege stoßen allgemein auf Zustimmung.

Als Maßnahme gegen den Pflegenotstand will Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) den Kliniken künftig genaue Vorgaben machen, wie viel Personal sie einstellen müssen. So soll für die Patienten künftig besser gesorgt werden. Der Artikel von Timot Szent-Ivanyi, der am Wochenende in der FR erschien, hat für großes Aufsehen gesorgt.

„Dass Gesundheitsminister Spahn dieses Problem nun endlich angehen will, ist gut und überfällig zugleich“, kommentiert die „Mittelbayerische Zeitung“. „Für die bessere Pflege am Krankenbett ist eine vernünftige Personalausstattung, man kann das Personaluntergrenze nennen, unabdingbar. Und zwar nicht nur auf dem Papier, nicht nur im Durchschnitt, sondern in allen Schichten, rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr. Der Haken an Spahns Vorschlag für ein Pflegepersonal-Stärkungsgesetz ist allerdings, dass auf dem Arbeitsmarkt kaum qualifizierte Pflegekräfte für den anspruchsvollen Dienst zu finden sind.“

Dieses Problem sieht auch die „Hessische Allgemeine“. Dennoch ist man dort der Meinung, dass jeder Schritt zur Aufwertung des Pflegeberufes wichtig ist. „Das geht nicht ohne Druck von der politischen Ebene. Wer ihn nicht macht, weil eben alles so schwierig ist und so viele Interessen berücksichtigt werden müssen, hat schon verloren.“

Auch der „Reutlinger General-Anzeiger“ hält Veränderungen für richtig: „Denn in vielen Klinken wird lieber in Maschinen und in Ärzte investiert als in Pflegepersonal.“

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