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Mali Frankreich erwartet finanzielle Hilfe für Mali-Einsatz

Frankreich erwartet von Deutschland finanzielle Unterstützung im Mali-Konflikt. Das sagt der französische Außenminister Laurent Fabius.

22.01.2013 09:47
Französischer Hubschrauber im Einsatz in Mali. Foto: AFP

Frankreichs Außenminister Laurent Fabius hat angedeutet, dass Deutschland sich im Mali-Konflikt verstärkt finanziell engagieren soll. „Nächste Woche wird es eine Konferenz über die Finanzierung dieser Militäraktion geben, und hier gibt es ganz unterschiedliche Arten, Solidarität zu zeigen“, sagte Fabius am Dienstag im Deutschlandfunk. „Deutschland wird hier seinen Beitrag nach eigenem Ermessen leisten“, fügte er hinzu.

Er erinnerte daran, dass der Mali-Einsatz Teil der gemeinsamen EU-Verteidigungspolitik und keine französische Einzelaktion sei. Frankreich nehme gerne die von Deutschland angebotene Hilfe von Transportflugzeugen für die afrikanische Eingreiftruppe an. Diese Streitkräfte mit geplanten 5500 Soldaten müssten aber auch finanziert werden.

Zugleich kündigte Fabius an, dass der Kampf gegen die islamistischen Rebellen, die den Norden Malis unter ihre Kontrolle gebracht haben, einige Wochen dauern werde. Frankreich hat seinen Einsatz in Mali am 11. Januar begannen. Bei ihrem Vormarsch in den Norden Malis rückten französische und einheimische Truppen am Montag in die bisherigen Rebellenhochburgen Diabaly und Douentza ein.
(rtr)

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