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Köthen AfD schürt Zweifel an Todesumständen

Die AfD lanciert eine Tonaufnahme zum Todesfall in Köthen. Der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff, sieht eine Kooperation mit Rechtsextremen.

Köthen
Ein Teilnehmer einer Kundgebung für den verstorbenen 22-Jährigen stellt auf einem Spielplatz eine Kerze ab. Foto: dpa

Nach den Vorfällen in Chemnitz und Köthen hatte die rechte Szene ihre Anhänger auch für eine Demonstration in Halle mobilisiert. Dort wurde am Montagabend mehrfach der Hitler-Gruß gezeigt, einige der 450 Protestierenden sollen „Sieg Heil“ gerufen haben. Insgesamt wurden 14 Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen sowie Körperverletzung eingeleitet, sagte eine Sprecherin der Polizei.

Der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff, forderte die AfD-Bundesspitze derweil auf, ihr Verhältnis zu Rechtsextremen zu erklären. „Es ist klar, es gibt dort fließende Strukturen“, sagte der CDU-Politiker am Dienstag. „Die Bundesspitze muss sich auf jeden Fall rechtfertigen dahingehend, dass sie so etwas zulässt, und demzufolge auch die Konsequenzen zu tragen hat, wenn der Staat hier handeln wird“, betonte Haseloff mit Blick auf gemeinsame Demonstrationen von AfD-Politikern und Rechtsextremen. (mit dpa/rtr)

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