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Investmentgeschäft Geißler denkt an Zerschlagung der Deutschen Bank

Heiner Geißler verteidigt die Occupy-Bewegung und sagt, dass im Interesse der Anleger eine Trennung von Investment- und Geschäftsbereich der Banken unabwendbar sei.

19.10.2011 09:01
Heiner Geißler, Polit-Urgestein der CDU. Foto: dpa

Heiner Geißler verteidigt die Occupy-Bewegung und sagt, dass im Interesse der Anleger eine Trennung von Investment- und Geschäftsbereich der Banken unabwendbar sei.

Der frühere CDU-Generalsekretär Heiner Geißler hat in der Diskussion um die Trennung von Investment- und Geschäftsbanken eine Zerschlagung der Deutschen Bank ins Spiel gebracht. „Die Deutsche Bank muss entflochten werden“, sagte Geißler am Dienstagabend dem Onlineportal heute.de (Mediathek). „Zumindest brauchen die eine klare Trennung zwischen ihrem Geschäftsbereich und ihrem Investmentbank-Bereich.“

70 Prozent der Gewinne der Bank stammten aus dem Investmentgeschäft, sagte Geißler. Dies sei „risikoreich“, entsprechend laufe auch die Deutsche Bank Gefahr, „dass sie in Schwierigkeiten gerät“. Im Interesse der Anleger sei daher eine Trennung unabwendbar.

SPD-Chef Sigmar Gabriel hatte die Trennung von Geschäfts- und Investmentbanken vorgeschlagen. Dadurch sollten die Auswirkungen von Krisen auf den internationalen Finanzmärkten Verbraucher und Unternehmenskunden der Geldinstitute weniger stark treffen. Das Bundesfinanzministerium zeigte sich für eine Neuordnung des Bankensektors offen, um Geschäftsbanken besser vor den Risiken des Spekulationsgeschäfts abzuschirmen. (afp)

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