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Hungerstreik Libyscher Ex-Ministerpräsident in Klinik eingeliefert

Aus Protest gegen seine Inhaftierung in Tunesien verweigert der frühere libysche Ministerpräsident Al-Baghdadi Ali al-Mahmudi die Nahrungsaufnahme. Nun gibt es gesundheitliche Komplikationen.

18.10.2011 10:31
Ali Al-Mahmudi war seit 2006 unter dem entmachteten Staatschef Muammar Gaddafi Regierungschef. Foto: dpa

Der in Tunesien inhaftierte frühere libysche Ministerpräsident Al-Baghdadi Ali al-Mahmudi ist nach Angaben seines Anwalts in ein Militärkrankenhaus in Tunis eingeliefert worden. Es gebe Komplikationen im Zusammenhang mit dem Hungerstreik seines Mandanten, sagte Anwalt Mabruk Korchid am Montag der Nachrichtenagentur Reuters.

Mit dem Hungersteik protestiert al-Mahmudi, der seit 2006 unter dem entmachteten Staatschef Muammar Gaddafi Regierungschef war, gegen seine Inhaftierung. Die tunesische Regierung prüft derzeit ein Auslieferungsbegehren der neuen Führung in Libyen. Al-Mahmudi war kurz nach dem Sturz Gaddafis nach Tunesien geflohen.

In Libyen nahmen Truppen der Übergangsregierung eine der letzten Städte ein, in denen Gaddafi-Kämpfer noch Widerstand leisten. Sie hissten die neue Flagge des Landes in der Stadt Bani Walid. Die Stadt sei zu 100 Prozent befreit, sagte ein Militärbefehlshaber. In Gaddafis Geburtsstadt Sirte stellen sich Gaddafi-Anhänger weiter der neuen Führung entgegen. (rtr)

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