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Horst Seehofer „Großvater aller Berliner Regierungsprobleme“

CSU-Chef Horst Seehofer bricht auf einer Klausurtagung sein Schweigen und äußert sich erst,als zu den Ereignissen in Chemnitz. SPD-Politiker Stegner reagiert auf Twitter.

CSU
Migration sei die Mutter aller Probleme, findet Horst Seehofer. Foto: rtr

Auch Merkel hatte ebenfalls ihre Betroffenheit über die Tötung bekundet und Verständnis für „Trauer und Besorgnis“ in der Bevölkerung gezeigt.

Sein langes Schweigen begründete Seehofer damit, dass er sich „nicht in einen Aktionismus der Erklärungen“ habe begeben wollen. Er habe vor einer Bewertung der Vorfälle zunächst gesicherte Informationen haben wollen.

AfD gibt Seehofer recht

In der Sitzung mit seinen Abgeordneten bezeichnete Seehofer die Migration als „Mutter aller Probleme“. Dobrindt griff die Bewertung abgewandelt auf: „Sicherheit und Ordnung und Migration sind die zentralen Fragen, um politische Veränderungsprozesse zu erklären.“ SPD-Vize-Chef Ralf Stegner reagierte auf Twitter: Seehofer sei „der Großvater aller Berliner Regierungsprobleme“. Er vergesse außerdem, „dass für ganz viele Menschen unser freiheitliches, tolerantes und rechtsstaatliches Deutschland zur Heimat geworden ist.“ Die Stärke des Landes sei Vielfalt. Merkel kommentierte Seehofers Worte im Fernsehsender RTL zurückhaltend: „Ich sage das anders. Ich sage die Migrationsfrage stellt uns vor Herausforderungen. Dabei gibt es auch Probleme, dabei gibt es auch Erfolge.“ Die AfD begrüßte Seehofers Äußerungen.

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