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Nach Protesten Paris geht gegen sexistische Werbung vor

Nach Protesten gegen Schock-Plakate des Luxus-Modehauses Saint Laurent will die Stadt Paris keine sexistische oder diskrimierende Außenwerbung mehr sehen.

29.03.2017 14:22
Sexismus
Ein Saint-Laurent-Plakat. Das umstrittene Motiv ist mit Parolen beschmiert, die den sexistischen Charakter der Kampagne anprangern. Foto: imago stock&people

Nach Protesten gegen Schock-Plakate des Luxus-Modehauses Saint Laurent will die Stadt Paris keine sexistische oder diskrimierende Außenwerbung mehr sehen. Bei der Vergabe eines Dienstleistungsauftrages für die städtischen Werbe- und Informationstafeln sei dies vertraglich vereinbart worden, teilte das Rathaus der Hauptstadt am Mittwoch mit.

Die umstrittenen Saint-Laurent-Plakate zeigten unter anderem ein Mager-Model, das sich auf einem Hocker abstützt. Gegen die als sexistisch kritisierten Werbebilder hatte es bei der Werbeaufsicht zahlreiche Beschwerden gegeben - sie waren schließlich über Nacht abgehängt worden.

London und Genf hätten bereits ähnliche Vorkehrungen getroffen, berichtete die sozialistische Bürgermeisterin Anne Hidalgo mit Blick auf den Bann. Die Stadt Paris nutze alle ihre Möglichkeiten, das Verbreiten von erniedrigenden Bildern zu verhindern. Das Rathaus nahm zu dem Streit um die Saint-Laurent-Bilder nicht explizit Stellung. (dpa)

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