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Gaza-Konflikt Gaza: Unruhen gefährden Waffenruhe

Trotz vereinbarter Waffenruhe wird am Grenzzaun des Gazastreifens zu Israel ein Mensch erschossen und 25 Palästinenser verletzt. Die Hamas wirft Israel die Verletzung der Waffenruhe vor. Israel verteidigt sein Vorgehen.

23.11.2012 11:28
Ein israelischer Soldat steht auf seinem Panzer. Foto: Getty Images

Trotz vereinbarter Waffenruhe wird am Grenzzaun des Gazastreifens zu Israel ein Mensch erschossen und 25 Palästinenser verletzt. Die Hamas wirft Israel die Verletzung der Waffenruhe vor. Israel verteidigt sein Vorgehen.

Nach Inkrafttreten der Waffenruhe zwischen Israel und den Palästinensern ist bei Protesten am Grenzzaun des Gazastreifens zu Israel nach Angaben aus Gaza-Stadt am Freitag ein Mensch erschossen worden. Weitere 25 Palästinenser seien durch israelisches Feuer verletzt worden, teilte der Sprecher des Gesundheitsministeriums der Enklave am Mittelmeer, Aschraf al-Kedra, am Freitag mit.

Das israelische Militär betonte, seit dem Vortag habe es Unruhen mit mehreren hundert Palästinensern an dem Zaun gegeben. Einige hätten Löcher in die Absperrung geschnitten und seien auf israelisches Gebiet vorgedrungen. Sie seien festgenommen worden. Die Soldaten hätten jedoch nur Warnschüsse in die Luft abgegeben. Die Hamas warf Israel eine Verletzung der Waffenruhe vor, die am Mittwochabend in Kraft getreten war. (dpa)

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