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G20 in Hamburg Weitere Demonstrationen mit Gewaltpotenzial

Zum Gipfelauftakt weitere Demonstrationen mit Gewaltpotenzial.

07.07.2017 07:31

Nach der von schweren Ausschreitungen begleiteten „Welcome to hell“-Demonstration steht Hamburg am Freitag vor neuen, möglicherweise ebenfalls gewaltsamen Protesten. Die Gruppe „Block G20 – Colour the red zone“ hat angekündigt, in die engste Hochsicherheitszone vordringen zu wollen. „Unser Ziel ist es, den Ablauf des G20-Gipfels spürbar zu stören und die Inszenierung der Macht, die der Gipfel darstellt, zu brechen“, heißt es in einer Selbstdarstellung.

„Wir werden dazu einen massenhaften, öffentlich angekündigten Regelübertritt begehen. Unsere Aktionen sind ein gerechtfertigtes Mittel des massenhaften widerständigen Ungehorsams.“ Die Gruppierung hat morgens um 7.00 Uhr zwei Treffpunkte angemeldet, einen weiteren nachmittags um 15.00 Uhr. Um 19.30 Uhr ist eine „Revolutionäre Anti-G20-Demo“ unter dem Motto „G20 entern – Kapitalismus versenken“ angemeldet, die auf der Reeperbahn ihren Anfang nehmen soll.

„Wir werden unsere Wut auf dieses System auf die Straße tragen“, heißt es im Demonstrationsaufruf des Veranstalters, der sich selbst als Vertreter aus dem Spektrum der radikalen Linken beschreibt. Zur Blockade der Hafen-Logistik hat das Bündnis “... ums Ganze!“ aus linksradikalen und kommunistischen Gruppen aufgerufen.

Es hat zwei Kundgebungen um 7.00 Uhr südlich der Elbe angemeldet, also abseits vom Gipfelgeschehen im Hafengebiet. „Ein Erfolg wäre es auch, wenn an dem Tag wichtige Knotenpunkte im Hafen blockiert sind“, heißt es in dem Demo-Aufruf. Insgesamt wurden für den Gipfel-Zeitraum an die 30 Kundgebungen bei den Behörden angemeldet. (dpa)

Lesen Sie mehr zum Thema in unserem Dossier G20 in Hamburg

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