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Migration und Zuwanderung Papst verurteilt Menschenhandel mit Migranten und Flüchtlingen

Der Papst hat sich am Mittwoch erneut gegen Menschenhandel mit Flüchtlingen ausgesprochen und verwies dabei auf die Gefahren illegaler Einreisewege.

07.02.2018 11:58
Papst Franziskus Petersbasilika
Papst Franziskus feiert eine Messe in der Petersbasilika Foto: Domenco Stinellis (AP)

Papst Franziskus hat erneut ein Ende des Menschenhandels sowie legale und sichere Einreisewege für Flüchtlinge und Migranten gefordert. Diese Menschen nutzten aufgrund „nur weniger legaler Einreisemöglichkeiten“ andere Wege, wo sie „oft Missbrauch jeder Art“, Ausnutzung und Sklaverei ausgesetzt seien, sagte das Kirchenoberhaupt am Mittwoch zum Ende seiner Generalaudienz im Vatikan. Kriminelle Organisationen nutzten solche illegalen Migrationsrouten, um Opfer des Menschenhandels ins Land zu holen, so Franziskus.

„Deshalb rufe ich alle auf, Bürger und Institutionen, die Kräfte zu vereinen, um Menschenhandel zu verhindern und den Opfern Schutz und Hilfe zu garantieren“. Der Papst äußerte sich anlässlich des katholischen Welttags gegen Menschenhandel am morgigen Donnerstag. Dieser steht 2018 unter dem Motto: „Migration ohne Menschenhandel. Ja zur Freiheit! Nein zu Menschenhandel!“.

Papst Franziskus hatte 2015 einen internationalen Gebetstag gegen Menschenhandel ausgerufen, der jährlich am 8. Februar in allen Diözesen der Weltkirche stattfinden soll. Damit will die Kirche gegen die global wachsenden Verbrechen der modernen Sklaverei mobilisieren.

Der 8. Februar ist der Gedenktag der heiligen Josephine Bakhita (ca. 1869-1947). Die Sudanesin wurde als Mädchen in die Sklaverei verschleppt und später befreit. Nach ihrem Eintritt in die Kirche schloss sie sich dem Orden der Canossa-Schwestern an und wirkte bis zu ihrem Tod am 8. Februar in Italien. (kna)

 

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