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Integrationsgipfel Seehofer nimmt nicht an Integrationsgipfel teil

Innenminister Horst Seehofer lässt sich beim Integrationsgipfel im Bundeskanzleramt vertreten. Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung ist enttäuscht, Grünen-Chef Habeck spricht von einem „Affront“.

12.06.2018 15:01
Horst Seehofer
Innenminister Horst Seehofer nimmt nicht am Integrationsgipfel im Kanzleramt teil. Foto: Carsten Koall (dpa)

Bundesinnenminister Horst Seehofer will am 10. Integrationsgipfel im Bundeskanzleramt nicht teilnehmen und zieht damit Kritik auf sich. Ein Sprecher seines Ministeriums erklärte am Dienstag, Seehofer werde bei der Veranstaltung am Mittwoch vom Parlamentarischen Staatssekretär Marco Wanderwitz (CDU) vertreten. Seehofer soll ihn schon Anfang Juni gebeten haben, den Termin für ihn wahrzunehmen.

Dass Seehofer an dem Gipfel unter Leitung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nicht teilnimmt, weil er mit der Kanzlerin aktuell Meinungsverschiedenheiten in der Asylpolitik hat, wäre damit ausgeschlossen. Über Seehofers Absage hatte zuerst das ARD-Magazin „Kontraste“ berichtet.

Grünen-Chef Robert Habeck griff Seehofer an. „Das ist ein Affront für alle Ehrenamtler, Kommunalpolitiker, Lehrerinnen und Lehrer, alle, die dieser Bundesregierung den Allerwertesten retten, indem sie täglich an der Integration arbeiten“„, schrieb er auf Twitter. Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Annette Widmann-Mauz (CDU), zeigte sich laut „Spiegel Online“ enttäuscht über die Absage des Innenministers: „Ich bedaure, dass Horst Seehofer aus terminlichen Gründen nicht teilnehmen kann und freue mich auf die enge Zusammenarbeit im Rahmen des Nationalen Aktionsplans Integration.“ (dpa)

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