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Flüchtlinge Österreich nimmt nur noch 80 Asylanträge am Tag an

Das Land führt immer strengere Gesetze für Flüchtlinge ein. Durch die Einführung der Tagesquote könnte es zu einem Rückstau auf slowenischer Seite und damit auch zu Druck an der österreichischen Grenze kommen, gibt das Innenministerium zu.

17.02.2016 15:58
Flüchtlinge an der slowenisch-österreichischen Grenze: Insgesamt will Österreich im laufenden Jahr maximal 37.500 Flüchtlinge aufnehmen. Foto: rtr

Österreich führt angesichts des anhaltenden Flüchtlingsstromes eine tägliche Obergrenze für die Einreise von Migranten ein. Ab Freitag will das Land maximal 80 Asylanträge am Tag annehmen, wie das Innenministerium am Mittwoch mitteilte. Insgesamt sollen maximal 3200 Personen über die Grenze gelassen werden, die internationalen Schutz in einem Nachbarstaat ersuchen wollen.

"Es ist wichtig, dass jedes Land entlang der Balkanroute an seiner Grenze restriktiver vorgeht. Und dieser Dominoeffekt ist umso wirkungsvoller, wenn er abgestimmt erfolgt", sagte Innenministerin Johanna Mikl-Leitner. Durch die Einführung einer Tagesquote könne es allerdings zu einem Rückstau auf slowenischer Seite und damit auch zu Druck an der Grenze kommen, hieß es vom Innenministerium. Insgesamt will Österreich im laufenden Jahr maximal 37.500 Flüchtlinge aufnehmen. Im vergangenen Jahr waren es 90.000. (rtr)

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