Lade Inhalte...

Fall Sami A. Elektroschocks, Schlafentzug und sexueller Missbrauch

Nach den Terroranschlägen von 2015 setzte Tunesien den Ausnahmezustand wieder in Kraft. Das gibt der Polizei weitreichende Befugnisse. NGO dokumentieren Fälle von Folter in Tunesien.

Tunesien
Flüchtlinge aus Nordafrika: Tunesien soll als sicheres Herkunftsland eingestuft werden. Foto: dpa

Erst vor fünf Wochen lockten Extremisten in einer Bergregion im tunesisch-algerischen Grenzgebiet sechs Mitglieder der Nationalgarde in einen Hinterhalt und erschossen sie. In dem Gebiet operieren Bewaffnete von „Al Qaida im Maghreb“, aber auch „Soldaten des Kalifates“, die dem IS Gefolgschaft geschworen haben. Das Attentat am 9. Juli war die blutigste Terrortat in Tunesien seit den Massaker im Museum Bardo und am Strand von Sousse im Jahr 2015 sowie dem Überfall auf die libysch-tunesische Grenzstadt Ben Guerdane im März 2016, bei dem 13 Sicherheitskräfte und sieben Bewohner starben.

Unterdessen meldete kürzlich die irakische Website Al-Sumaria News, Abu Bakr Al-Baghdadi, der selbsternannte Kalif des „Islamischen Staates“, sei bei einem Angriff der irakischen Luftwaffe im Juni angeblich schwer verletzt worden. Daraufhin hätten die Terrorkommandeure Abu Othman al-Tunisi, einen Tunesier, zu seinem Nachfolger bestimmt.

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen