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Bamf-Skandal Horst Seehofer schmeißt McKinsey aus dem Bamf

Der Innenminister reagiert auf den Skandal im Bamf. Nach der Entlassung von Chefin Jutta Cordt will er die bisher befristeten Stellen in der Behörde entfristen, die Zusammenarbeit mit der Beratungsfirma McKinsey ist vorbei.

Horst Seehofer
Horst Seehofer macht den Aufklärer. Foto: afp

Als Reaktion auf den Skandal im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge will Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) die bisher befristeten Stellen in der Behörde entfristen.

Dies habe Seehofer am Montag in einer CSU-Vorstandssitzung angekündigt, erfuhr die Frankfurter Rundschau aus Teilnehmerkreisen. Betroffen seien 3000 Stellen. Mit Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) sei dies bereits abgestimmt. Außerdem werde die Beratung des Bamf durch die Unternehmensberatungsfirma McKinsey beendet.

Vergangene Woche hatte Seehofer bereits die Bamf-Chefin Jutta Cordt entlassen. Sie soll durch einen Beamten aus dem bayerischen Innenministerium ersetzt werden.

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