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AfD-Vize Beatrix von Storch will doch nicht auf Kinder schießen lassen

Schusswaffengebrauch gegen Flüchtlingskinder an der deutschen Grenze? So weit will AfD-Vize Beatrix von Storch dann doch nicht gehen und macht einen Rückzieher vom eigenen Facebook-Post. Gegen Frauen sei der Schusswaffeneinsatz jedoch vertretbar.

31.01.2016 21:03
AfD-Vize Beatrix von Storch: "Frauen sind anders als Kinder verständig". Foto: dpa

Die stellvertretende AfD-Chefin Beatrix von Storch hat ihre Äußerung zu einem möglichen Schusswaffengebrauch gegen Frauen und Kinder an der Grenze eingeschränkt. Nachdem sie zunächst auf ihrer Facebook-Seite die Frage, ob man Frauen mit Kindern notfalls mit Waffengewalt am Grenzübertritt stoppen sollte, bejaht hatte, ruderte sie am Sonntagabend ein Stück zurück. Von Storch, die auch Vorsitzende der Alternative für Deutschland in Berlin ist, erklärte, ihr «Ja» habe sich nur auf die Frauen bezogen, nicht aber auf die Kinder.

Die Juristin sagte: «Gegen Kinder ist der Schusswaffeneinsatz richtigerweise nicht zulässig. Frauen sind anders als Kinder verständig», deshalb könne der Gebrauch von Waffen gegen sie «innerhalb der gesetzlich engen Grenzen» zulässig sein. Eine Voraussetzung sei beispielsweise, dass zuvor ein Warnschuss abgegeben wurde.

Vor von Storch hatten auch der AfD-Landesvorsitzende in Nordrhein-Westfalen, Marcus Pretzell, und seine Lebensgefährtin, die AfD-Bundesvorsitzende Frauke Petry, erklärt, der Einsatz von Schusswaffen zur Verhinderung der illegalen Einreise dürfe als Ultima ratio nicht ausgeschlossen werden. Im AfD-Bundesvorstand ist diese Forderung umstritten. (dpa)

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