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Explosionen in Bagdad Al-Kaida-Ableger bekennt sich zu Anschlagsserie

Ein Ableger von Al-Kaida im Irak bekennt sich zu den Bombenanschlägen, bei denen vergangene Woche mindestens 69 Menschen in Bagdad ums Leben kamen.

27.12.2011 08:05
Bei den Anschlägen in Bagdad sterben mehr als 60 Menschen. Foto: dapd

Die Organisation Islamischer Staat Irak - ein Ableger von Al-Kaida - hat sich zu den Bombenanschlägen mit mehr als 60 Toten in der vergangenen Woche bekannt. Die Organisation stellte eine Erklärung ins Internet, in der es hieß, mit den Anschlägen sollte in Gefängnissen sitzenden Sunniten geholfen und der Hingerichteten gedacht werden.

Bei 14 Explosionen in mehreren Stadtteilen Bagdads kamen am vergangenen Donnerstag mindestens 69 Menschen ums Leben, weitere 169 wurden nach Behördenangaben verletzt. Bereits kurz nach den Anschlägen fiel der Verdacht angesichts der Vielzahl der offenbar koordinierten Explosionen auf Al-Kaida. Die meisten Explosionen ereigneten sich in schiitischen Wohngegenden, betroffen waren aber auch einige sunnitische Viertel. Insgesamt wurden elf verschiede Wohnviertel von Bagdad getroffen. (dapd)

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