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Energie Cottbus Ku-Klux-Eklat: Ermittlungen gegen Polizeibeamte

Warum schritt die Polizei nicht ein? Nach der Ku-Klux-Klan-Versammlung in Cottbus wird gegen eine Polizeiführerin und weitere Beamte ermittelt. Der Verdacht: Strafvereitelung im Amt.

31.05.2018 16:58
Energie Cottbus - SC Weiche Flensburg 08
Zu dem Eklat kam es nach dem Aufstieg von Energie Cottbus. Foto: dpa

Wegen einer Versammlung von Personen mit Kapuzen im Stil des rassistischen Ku-Klux-Klans in Cottbus wird gegen eine Polizeiführerin und weitere Beamte wegen des Verdachts der Strafvereitelung im Amt ermittelt. Es müsse geklärt werden, warum die Polizei nicht eingeschritten sei und auch danach keine Beteiligten festgestellt habe, sagte Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) am Donnerstag im Landtag in Potsdam. Über die Ermittlungen gegen die Beamten hatten zuerst „B.Z.“ und „Bild“ berichtet.

Der Staatsschutz fahndet nach den Teilnehmern der Versammlung nach dem Aufstieg von Energie Cottbus in die 3. Fußball-Liga. Es geht dabei auch um einen Verstoß gegen das Vermummungsverbot, um eine nicht genehmigte Demonstration und um Sicherheitsfragen wegen des Zündens von Pyrotechnik. Im Internet kursierte am Sonntag ein Foto, das Menschen mit weißen Kapuzen zeigt und ein Transparent mit der Aufschrift „Aufstieg des Bösen“. (dpa) 

 

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