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Vor-Wahl „Ich nehme die Parteien als sehr ähnlich wahr“

Ina Roepert vermisst im Wahlkampf die radikaleren Positionen. Folge 16 der Serie.

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Die Frankfurter Rundschau hat Wählerinnen und Wähler in ganz Deutschland angerufen, um zu erfahren, was sie von der Politik erwarten – und was sie von ihr halten. Foto: Imago

Ina Roepert ist 1960 geboren, verheiratet und hat vier Kinder zwischen 17 und 32 Jahren, von denen zwei „noch so halb zu Hause sind“. Sie lebt mit ihnen und ihrem Mann in Aschaffenburg und arbeitet als Yoga-Lehrerin. „In einem früheren Leben“ hat sie Germanistik und Psychologie studiert.

Wählen geht die 57-Jährige, „weil ich sonst eine Leerstelle offen lasse, in der Raum frei bleibt für Meinungen, die ich nicht will“. Dass sie – wie früher manchmal – „unbedingt eine bestimmte Partei unterstützen will“, das sei dieses Mal nicht der Fall.

Das hat einen Grund: „Ich nehme die Parteien als sehr ähnlich wahr. Sie haben alle ein bisschen Umwelt, ein bisschen Soziales dabei, ein bisschen von allem.“ Ina Roepert hätte es besser gefunden, „wenn auch radikalere Positionen vorkommen würden, zum Beispiel ein bedingungsloses Grundeinkommen. Ich finde, jeder müsste so ausgestattet sein, dass er sich frei entscheiden kann, ob er sich bilden, Kinder kriegen oder arbeiten will, ohne gleich in Abhängigkeit zu geraten.“

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