Lade Inhalte...

SPD-Sonderparteitag Schulz lässt seine Rolle im Merkel-Kabinett offen

Die Partei sagt ja, aber was sagt der Vorsitzende? Martin Schulz lehnt es zumindest nicht ab, eine Rolle im zukünftigen Kabinett zu übernehmen.

21.01.2018 19:45
GERMANY-POLITICS-PARTIES-SPD
Wohin führt der Weg des Parteivorsitzenden? Martin Schulz lässt es offen. Foto: afp

SPD-Parteichef Martin Schulz hat nach dem Ja seiner Partei zu Koalitionsverhandlungen mit den Unionsparteien offengelassen, ob er in ein Kabinett unter Kanzlerin Angela Merkel eintreten wird. „Die Personalfragen werden sicher am Ende diskutiert“, sagte er am Sonntag in der ZDF-Sendung „Berlin direkt“. Seine vordringliche Aufgabe als Parteichef sei jetzt erst einmal, seine Partei in eine neue Regierung zu führen.

Nach dem knappen Votum des SPD-Sonderparteitages für Koalitionsverhandlungen räumte Schulz ein: „Die Partei ist in dieser Frage gespalten, ganz ohne Zweifel.“ Nun gehe es darum, in den anstehenden Verhandlungen mit der Union möglichst viel für die Bürger herauszuholen. Wenn die Unionsparteien nicht bereit seine, Zusätzliches über das Sondierungsergebnis hinaus zuzugestehen, dann werde es „sicher ganz schwierig werden“, eine Regierung zu bilden, warnte er die Union.

Es sei eine ganz normale Sache, wenn die Ergebnisse der Sondierungen in Koalitionsverhandlungen nun noch präzisiert würden und vielleicht auch noch etwas Neues hinzukomme, unterstrich er. (afp)

Zur Startseite

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen