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Kabinett Respektable Karriere als Juristin

Als neue Justizministerin bringt Katarina Barley einiges an Erfahrung mit.

Katarina Barley
Katarina Barley wird Justizministerin. Foto: dpa

Katarina Barley (SPD), bisher Familienministerin, hat in Gesprächen nie ein Hehl daraus gemacht, dass sie Interesse am Justizministerium hat. Die 49-jährige Tochter eines Briten und Mutter zweier Söhne hatte bereits eine respektable Karriere als Juristin hinter sich, bevor sie in der SPD aufstieg.

Die Kölnerin studierte Rechtswissenschaften an der Philipps-Universität Marburg, arbeitete als Rechtsanwältin für Medizintechnik in einer Hamburger Großkanzlei und war als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Bundesverfassungsgericht tätig. Es folgten Stationen als Richterin am Landgericht in Trier und am Amtsgericht in Wittlich, bevor sie 2008 als Referentin im Ministerium für Justiz und Verbraucherschutz in Mainz begann. 

Als neue Justizministerin bringt sie also einiges an Erfahrung mit. 

Nun wird die frühere SPD-Generalsekretärin, die erst seit 2013 im Bundestag sitzt, als Justizministerin eine Art Gegenspielerin von Innenminister Horst Seehofer. Ein Problem erbt sie von ihrem Amtsvorgänger Heiko Maas: Dessen Netzwerkdurchsetzungsgesetz, mit dem Hetze in sozialen Medien bestraft wird, ist hoch umstritten. Im Koalitionsvertrag steht jedoch nichts dazu, wie damit weiter umgegangen werden soll, weil die Union bei den Verhandlungen die Nerven der SPD hatte schonen wollen. Auch für die Mietpreisbremse ist Barley zuständig. 

Mehr Geld, darauf haben sich die zukünftigen Koalitionäre schon geeinigt, soll es für das Justizpersonal geben. 

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