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Bulgarien Ministerpräsident Orescharski tritt zurück

Mitten in der Bankenkrise tritt Bulgariens Ministerpräsident Plamen Orescharski zurück und zieht damit die Konsequenz aus dem schwachen Abschneiden der regierenden Sozialisten bei der Europawahl. Vorerst soll nun eine Übergangsregierung eingesetzt werden, im Oktober ist eine Parlamentswahl geplant.

23.07.2014 17:58
Er nimmt seinen Hut: Plamen Orescharski. Foto: REUTERS

Der bulgarische Ministerpräsident Plamen Orescharski ist am Mittwoch zurückgetreten. Mitten in der Bankenkrise zog er damit die Konsequenz aus dem schwachen Abschneiden der regierenden Sozialisten bei der Europa-Wahl im Mai. Orescharskis Minderheitsregierung ist seit etwas mehr als einem Jahr im Amt. Nun soll im August eine Übergangsregierung eingesetzt werden, für Oktober ist eine Parlamentswahl geplant.

Das EU-Land erlebt derzeit den größten Finanzskandal seit den 90er Jahren. So entzog die bulgarische Zentralbank unlängst der viertgrößten Bank des Landes, der Corpbank, die Lizenz und begründete dies mit Hinweisen auf Fehlverhalten. Medienberichte über zweifelhafte Geschäfte hatten im Juni einen Ansturm der Kunden ausgelöst, die ihr Geld von der Corpbank abheben wollten. (rtr)

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