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Brasilien Belo Monte Richter stoppt Staudammprojekt

Für die Ureinwohner Brasiliens ist es ein kleiner Erfolg: Ein Richter stoppt das umstrittene Staudammprojekt mitten im Regenwald. Durch das Projekt ist der Lebensraum von 40.000 Menschen bedroht.

15.08.2012 11:29
Ureinwohner protestieren gegen den Belo Monte Staudamm. Foto: AFP

Für die Ureinwohner Brasiliens ist es ein kleiner Erfolg: Ein Richter stoppt das umstrittene Staudammprojekt mitten im Regenwald. Durch das Projekt ist der Lebensraum von 40.000 Menschen bedroht.

Ein umstrittenes Staudammprojekt im Herzen des brasilianischen Amazonas-Regenwalds ist vorerst gestoppt: Ein Bundesrichter entschied , dass der drittgrößte Staudamm der Welt nicht weiter gebaut werden darf, bevor die betroffenen Ureinwohner gehört wurden. Dies sei bislang versäumt worden.

Gegen das Milliardenprojekt Belo Monte haben Umweltschützer und Indio-Aktivisten protestiert: Für das Wasserkraftwerk am Fluss Xingu, das 11.000 Megawatt Strom erzeugen soll, werde der Lebensraum von 40.000 Menschen überflutet. Fertiggestellt wäre Belo Monte der drittgrößte Staudamm der Welt. Die Regierung hat erklärt, das umgerechnet 8,9 Milliarden Euro teure Bauwerk werde saubere und erneuerbare Energie liefern. (dapd)

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