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Attentat auf Ex-Spion Moskau streitet Beteiligung am Gift-Attentat ab

1. UpdateDie russische Regierung fordert als Bedingung für ihre Zusammenarbeit einen Zugang zu Proben des Nervengifts, mit dem der Ex-Spion Skripal ermordet wurde.

13.03.2018 11:46
Angebliche Vergewaltigung in Berlin - Sergej Lawrow
Sergej Lawrow, Außenminister Russlands. Foto: dpa

Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat eine Beteiligung Russlands am Giftanschlag auf den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal strikt zurückgewiesen. „Wir haben schon eine Erklärung abgegeben, dass das alles Quatsch ist. Wir haben damit nichts zu tun“, sagte Lawrow am Dienstag der Agentur Interfax zufolge in Moskau. „Russland ist nicht schuldig.“ Zugleich kritisierte er das von Großbritannien gestellte Ultimatum, dass sich Russland binnen 24 Stunden erklären solle.

Im besagten Fall des vergifteten Doppelagenten hat Moskau von der britischen Regierung Zugang zu den Nervengift-Proben verlangt. Lawrow sagte am Dienstag, Russland sei in dem Fall „zur Zusammenarbeit bereit“.

Am Vortag hatte die britische Premierministerin Theresa May Russland für den Anschlag auf den Ex-Spion Sergej Skripal mit Nervengift verantwortlich gemacht und Moskau ein Ultimatum gestellt, um sich zu erklären.  (afp/dpa)

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