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Afghanistan Einigung in Afghanistan

Nach monatelangem Ringen sollen sich die beiden Präsidentschaftskandidaten in Afghanistan, Abdullah Abdullah und Aschraf Ghani, auf eine Zusammenarbeit geeinigt haben.

20.09.2014 21:07
Abdullah Abdullah hat die Wahl gegen Ahsraf Ghani verloren. Foto: dpa

"Beide Kandidaten sollen morgen eine Vereinbarung über die Struktur der Nationalen Einheit(sregierung) unterzeichnen", heißt es in einer Twitter-Nachricht des Sprechers des scheidenden Präsidenten Hamid Karsai, Aimal Faisi. Schon zuvor war mitgeteilt worden, die unabhängige Wahlkommission solle das Endresultat der Wahl am Sonntag veröffentlichen.

Nach der Stichwahl zwischen den beiden Ex-Ministern Abdullah und Ghani hatten beide Seiten Betrugsvorwürfe erhoben. Die Stimmen wurden daraufhin komplett neu ausgezählt. Bis zuletzt fanden wegen der verfahrenen Lage Gespräche zwischen den Kontrahenten über eine Teilung der Macht und die Bildung einer Regierung der nationalen Einheit statt.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hatte bei einem Besuch in Kabul Anfang September die Bildung einer Regierung der nationalen Einheit gefordert. Steinmeier sagte eine Fortsetzung der deutschen Unterstützung für Afghanistan zu. "Aber (...) wir können das nur tun, wenn das Land selbst verlässliche und stabile Strukturen schafft", erläuterte Steinmeier. (afp)

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