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AfD und Terror in Brüssel Frauke Petry: Flüchtlingspolitik ist "Beitrag zum Terror"

Die Chefin der rechtspopulistischen AfD, Frauke Petry, sieht in der Flüchtlingspolitik der Regierung einen Beitrag zum Terror. Bereits am Dienstag hatte Petry ihre politischen Gegner als "Heuchler" bezeichnet.

23.03.2016 13:48
Frauke Petry, Frontfrau der rechten AfD, verknüpft die Flüchtlingspolitik mit dem Terroranschlag in Brüssel. Foto: dpa

Die AfD-Bundesvorsitzende Frauke Petry hat nach den Brüsseler Terroranschlägen Konsequenzen für die deutsche Flüchtlingspolitik verlangt. Sie sagte am Mittwoch dem Sender MDR INFO, es reiche nicht aus, nun lediglich die Polizei besser auszustatten. Die Politik müsse zugeben, "dass die verfehlte Migrationspolitik einen Beitrag zur Situation leistet". "Ein unlimitierter Grenzübertritt, wie wir ihn in den letzten zwei Jahren erlebt haben", erhöhe "rein statistisch das Risiko von Anschlägen", sagte die Chefin der rechtspopulistischen Partei.

Petry hatte am Dienstag unmittelbar nach den Brüsseler Attentaten des Terrornetzwerks Islamischer Staat mit mehr als 30 Toten ihre politischen Gegner und Trauernde als "Heuchler" bezeichnet. In dem Eintrag hieß es wörtlich: "Heute sind wieder Menschen gestorben und es werden weitere sterben, so lange ihr selbst nicht wisst, wer ihr wirklich seid und wofür ihr steht. Es geht nämlich um unsere Identität als freiheitlich aufgeklärte Europäer! Wir erwarten jetzt Maßnahmen gegen Terroristen und nicht Lichterketten gegen diejenigen, die vor diesen Zuständen seit Jahren warnen!"

Außerdem hieß es: "Wir schüren keine Angst, wir warnen vor Gefahren!" (dpa)

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