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AfD Alice Weidel soll Syrerin schwarz beschäftigt haben

2. Update Die AfD-Spitzenpolitikerin Alice Weidel ließ laut einem Bericht der „Zeit“ eine Asylbewerberin aus Syrien schwarz für sich arbeiten.

13.09.2017 16:53
Alice Weidel
AfD-Spitzenpolitikerin Weidel: kein Widerspruch. Foto: Marijan Murat (dpa)

Die AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel hat einem Zeitungsbericht zufolge an ihrem Schweizer Wohnsitz in Biel eine Asylbewerberin aus Syrien schwarz für sich arbeiten lassen.

Die „Zeit“ berichtete am Mittwoch vorab aus ihrer neuen Ausgabe, 2015 habe eine Studentin der Islamwissenschaften für die Politikerin gearbeitet, die dann den Job an die Frau aus Syrien weitergeben habe. Diese soll auch dabeigewesen sein, als Weidel mit ihrer Familie im Herbst 2016 in eine Eigentumswohnung umgezogen sei.

Das Gehalt soll Weidel den Frauen bar auf die Hand bezahlt haben, es habe weder einen Anstellungsvertrag noch eine Rechnung gegeben, heißt es in dem Bericht weiter. Die Vergütung habe 25 Franken pro Stunde betragen, was für Schweizer Verhältnisse üblich sei.

In einer Facebook-Nachricht bestreitet Weidel den Bericht teilweise. Sie habe "zu keinem Zeitpunkt eine Asylbewerberin angestellt, für sich arbeiten lassen oder an diese eine Vergütung gezahlt". Eine Barzahlung an Haushaltshilfen sei zudem nach Schweizer Recht legal. (rtr/jon) 

 

 

 

 

 

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