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Deutschland und die Welt

Bundesrat gedenkt Völkermord an Sinti und Roma

 74 Jahre nach der Anordnung des Völkermords an den Sinti und Roma durch die Nationalsozialisten hat der Bundesrat dem Verbrechen gedacht. Ein Befehl von SS-Chef Heinrich Himmler im Jahr 1942 hatte die Grundlage für die Deportation von 23 000 Sinti und Roma aus fast ganz Europa ins Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau gelegt. Himmlers Erlass sei ein «grausamer Tiefpunkt» in der Geschichte der Verfolgung der Sinti und Roma gewesen, so Bundesratspräsidentin Malu Dreyer. Sie erinnerte daran, dass der Völkermord nach dem Krieg jahrzehntelang nicht anerkannt worden sei.

16.12.2016 11:11 Kommentieren
Wiesbaden

Wiesbaden Die Rolle der Frauen

Himmlers Großnichte beleuchtet Verstrickung.

19.09.2016 19:03 Kommentieren
Politik

Zlatko Hasanbegovic Kroatien im geistigen Bürgerkrieg

Im EU-Mitgliedsland Kroatien gibt es einen Aufstand gegen den NS-freundlichen Kulturminister Zlatko Hasanbegovic. Versuche, die Ustascha-Verbrechen zu leugnen oder zu relativieren, rufen in der linken Hälfte der kroatischen Öffentlichkeit maximale Empörung hervor.

Kommentare

Sinti und Roma Denkmal für ein geschundenes Volk

Vor beinahe 60 Jahren verweigert der Bundesgerichtshof mit einem skandalösen Urteil den in der Nazi-Zeit verfolgten Sinti und Roma eine Entschädigung. Noch heute spuken in den Köpfen der Menschen die gleichen Ressentiments. Der Leitartikel.

Frankfurt

Stadt Frankfurt Goldenes Buch soll übergeben werden

Kaiser Wilhelm II. steht drin, aber auch Adolf Hitler und andere Nazigrößen: Letztere sollten eigentlich nach dem Zweiten Weltkrieg aus dem Goldenen Buch der Stadt Frankfurt entfernt werden, was aber nie geschah. Nun beantragen CDU und Grüne die Übergabe des Buches an das Institut für Stadtgeschichte.

Netanjahu
Deutschland und die Welt

Netanjahus Holocaust-Vorwürfe verschärfen Nahost-Konflikt

Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu hat einem früheren Palästinenserführer Mitschuld am Holocaust vorgeworfen und damit den Nahost-Konflikt weiter angeheizt.

22.10.2015 07:04 Kommentieren
Deutschland und die Welt

Netanjahus Holocaust-Vorwürfe verschärfen Nahost-Konflikt

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat einem früheren Palästinenserführer Mitschuld am Holocaust vorgeworfen und damit den Nahost-Konflikt weiter angeheizt. «Der Mufti wurde ein krimineller Komplize für SS-Chef Heinrich Himmler und Holocaust-Organisator Adolf Eichmann», sagte Netanjahu nach einem Treffen mit Kanzlerin Angela Merkel in Berlin. Merkel sagte dazu, die Deutschen hätten keinen Grund ihr Geschichtsbild zu ändern. Sie rief zu einem Ende der Gewalt auf. Netanjahu trifft morgen Außenminister Frank-Walter Steinmeier und vorher US-Au0enminister John Kerry.

21.10.2015 21:51 Kommentieren
Politik

Nahost-Konflikt Netanjahu wirft Mufti Holocaust-Mitschuld vor

Gesprächsmarathon in Berlin: Der israelische Ministerpräsident trifft nacheinander Merkel, Kerry und Steinmeier. Netanjahus erste Äußerungen deuten aber nicht auf Entspannung im Nahost-Konflikt hin: Er wirft einem früheren Palästinenserführer Mitschuld am Holocaust vor.

21.10.2015 21:43 Kommentieren
Merkel und Netanjahu
dpa

Netanjahus Holocaust-Vorwürfe verschärfen Nahost-Konflikt

Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu hat einem früheren Palästinenserführer Mitschuld am Holocaust vorgeworfen und damit den Nahost-Konflikt weiter angeheizt.

21.10.2015 21:26 Kommentieren
Anke Spoorendonk (SSW)
Deutschland und die Welt

Erinnerung an NS-Zeit hält wach vor Rechtsextremismus

Schleswig-Holsteins Kulturministerin Anke Spoorendonk (SSW) hält die Auseinandersetzung mit der Nazi-Diktatur für eine dauerhafte Aufgabe. «Die Erinnerung an den beispiellosen Zivilisationsbruch des nationalsozialistischen Völkermords und seine Opfer hilft uns, die Gefahren für unsere moderne und humanistisch geprägte Gesellschaft wachzuhalten», erklärte die Ministerin am Samstag anlässlich einer Gedenkveranstaltung im Polizeirevier Norderhofenden. Dort war auf den Tag genau vor 70 Jahren die letzte Reichsregierung unter Admiral Karl Dönitz von britischem Militär verhaftet worden - zwei Wochen nach der Kapitulation am 8. Mai 1945.

23.05.2015 12:17 Kommentieren
Kultur

Jugoslawien im Zweiten Weltkrieg Umdeutung der Geschichte

Das hitzige Gedenken an den Zweiten Weltkrieg in Ex-Jugoslawien: Mit der Wehrmacht kompromittierten sich auch alle Verbündeten, aber wer zählt dazu?

Zweiter Weltkrieg

29. April 1945 Hitlers Testament

Die Soldaten der Roten Armee kämpfen sich in Berlin immer näher an den Führerbunker heran. Am 29. April 1945 sind sie nur noch einige hundert Meter von der nationalsozialistischen Machtzentrale entfernt. Im Bunker bereitet Adolf Hitler seinen Suizid vor. Der Diktator will den Russen nicht lebend in die Hände fallen. Sie sollen ihn nicht vorführen oder hinrichten können.

Zweiter Weltkrieg

Der Zweite Weltkrieg Das Fußball-Derby eine Woche vor Hitlers Tod

Der Historiker Ian Kershaw äußert sich im FR-Interview über die frappierende Stabilität und den wirksamen Terror des NS-Systems in den letzten Kriegswochen.

Auschwitz
Deutschland und die Welt

Das NS-Vernichtungslager Auschwitz

Das nationalsozialistische Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau gilt als bedeutendstes Symbol für den Holocaust.

21.04.2015 09:09 Kommentieren
Zweiter Weltkrieg

1. April 1945 Nazis gegen Deutsche

Die Alliierten umschließen am Ostersonntag ’45 bei Lippstadt die deutsche Heeresgruppe West unter dem Befehl von Generalfeldmarschall Walter Model. Im Rheinland, Ruhrgebiet und in Westfalen beginnt eine der letzten Schlachten des Zweiten Weltkriegs auf europäischem Boden.

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