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Wirbelsturm Wenn „Irma“ wütet

Das Unwetter verwüstet Karibik-Inseln und nimmt jetzt Kurs auf das dicht besiedelte Florida. Vielleicht lernt Klimaleugner Trump aus der Katastrophe. Unser Kommentar.

Florida Begins Preparing For Hurricane Irma
In Miami Beach, Florida, bereiten sich die Anwohner auf die Ankunft von Hurrikan „Irma“ vor. Foto: getty

„Irma“ hat am Donnerstag Kurs auf Florida genommen. Noch bleibt etwas Hoffnung, dass der neue Mega-Hurrikan den dicht besiedelten US-Bundesstaat halbwegs verschont, in dem jetzt die Evakuierung läuft. Für Karibik-Inseln wie Barbuda gibt es sie nicht mehr. Irma hat sie bereits verwüstet, und eine Reihe Todesopfer sind zu beklagen.

Karibik und Golf-Region sind schon immer hurrikanbedroht. Doch es verbietet sich, zur Tagesordnung überzugehen. Denn für die Weltgemeinschaft erwächst daraus nicht nur die Aufgabe, im Fall von betroffenen armen Ländern wie Haiti Hilfsprogramme zu starten, sondern auch den Klimaschutz schneller voranzutreiben. Denn wie bei „Harvey“ hängt das extreme Zerstörungspotenzial auch von „Irma“ mit dem menschengemachten Treibhauseffekt zusammen, wie Klimaforscher analysiert haben. Bei Harvey waren es die extremen Wassermengen, bei Irma sind es die Rekordwindgeschwindigkeiten.

Zynisch gesagt: Ein Gutes hat es, wenn es Florida trifft. Die Welt schaut genauer hin. Auch ein Klimaleugner wie Trump. Ob er daraus lernt?

Lesen Sie mehr zum Thema in unserem Dossier Irma

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