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Wetter-Moderator Kachelmann darf Namen wieder nennen

Jörg Kachelmann darf seine ehemalige Geliebte Claudia D. doch wieder mit vollem Namen in der Öffentlichkeit nennen. Das Landgericht Mannheim hat zwei einstweilige Verfügungen gegen den 54-jährigen Schweizer Moderator und den Heyne-Verlag wieder aufgehoben.

26.10.2012 14:10
Jörg Kachelmann darf seine Ex-Geliebte wieder mit vollem Namen erwähnen. Foto: REUTERS

Der frühere ARD-Wettermoderator Jörg Kachelmann darf seine Ex-Geliebte öffentlich wieder beim vollen Namen nennen. Das Landgericht Mannheim hat eine einstweilige Verfügung aufgehoben, wie ein Gerichtssprecher am Freitag sagte. Damit darf der Heyne Verlag auch Kachelmanns Buch „Recht und Gerechtigkeit“ wieder mit vollem Namen der Frau vertreiben.

Die Mannheimer Richter erließen zugleich eine weitere einstweilige Verfügung, wonach Kachelmann seine ehemalige Geliebte Claudia D. nicht mehr in der Öffentlichkeit als Kriminelle bezeichnen darf. Die Bezeichnung Falschbeschuldigerin kann er aber weiter äußern.

Kachelmann war im Mai 2011 vom Landgericht Mannheim aus Mangel an Beweisen vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen worden. Seine langjährige Geliebte hatte ihn beschuldigt, sie mit einem Messer bedroht und vergewaltigt zu haben. Über den Prozess und die Anschuldigungen gegen ihn schrieb Kachelmann zusammen mit seiner Frau Miriam ein Buch, das im Oktober veröffentlicht wurde. Darin erwähnt der Meteorologe mehrfach den vollen Namen seiner Ex-Geliebten Claudia D. Die Radiomoderatorin war daraufhin dagegen vor Gericht gezogen. (dpa, dapd)

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