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USA Melania Trumps Jacke sorgt für Diskussionen

1. UpdateAuf einer Reise zu Flüchtlingskindern an der mexikanischen Grenze trägt die First Lady Melania Trump eine Jacke mit der Aufschrift „I really don‘t care - Do u?“. Das sorgt für Diskussionen. Auch Donald Trump twittert eine Erklärung.

21.06.2018 22:43
Melania Trump
First Lady Melania Trump trägt eine Jacke mit der Aufschrift „I really don‘t care - Do u?“. Foto: afp

Melania Trump hat mit einer Jacke, die sie auf der Reise zu Flüchtlingskindern an der mexikanischen Grenze getragen hat, Diskussionen ausgelöst. Als die First Lady (48) auf dem Flughafen Andrews bei Washington am Donnerstag ihren Wagen verließ und die Gangway hochging, trug sie eine olivgrüne Jacke mit einem weißen Schriftzug. Im Graffiti-Stil spannt sich dort über den ganzen Rücken: „Es ist mir wirklich egal - und Euch?“ („I really don‘t care - Do u?“)

In sozialen Medien wurde rasch die Frage laut, ob dies angesichts der politischen Brisanz der Diskussion über ein Auseinanderreißen von Flüchtlingsfamilien Gedankenlosigkeit der First Lady gewesen sei oder doch eine Botschaft. „Und wenn es eine Botschaft war, wem wollte sie denn sagen, dass ihr das so egal ist?“ fragten Nutzer.

Im Raum standen zwei Theorien. Der einen zufolge interessiert sich Melania Trump nicht wirklich für Flüchtlinge. Der anderen Lesart nach hätte sie die Jacke ihrem Mann präsentiert, dem US-Präsidenten - der als Verursacher der viel kritisierten Flüchtlingspolitik den Grenzgang seiner Frau vielleicht gar nicht so toll fand.

Donald Trump äußert sich selbst auch auf Twitter zu der Aufschrift auf der Jacke: „Es bezieht sich auf die Fake-News-Medien. Melania hat gelernt, wie unehrlich sie sind und es ist ihr mittlerweile egal“, twittert Trump. Ob er vorher Rücksprache mit seiner Ehefrau gehalten hat, lässt er offen.

Beim Abflug in Maryland war es am Donnerstag so warm, dass man keine Jacke brauchte. Bei der Ankunft in Texas trug die First Lady die Jacke nicht mehr.

Trumps Sprecherin Stephanie Grisham sagte in Texas: „Es ist eine Jacke. Da war keine verdeckte Botschaft. Ich hoffe, dass sich die Medien nach dem wichtigen Besuch in Texas nicht dafür entscheiden, sich auf ihre Garderobe zu konzentrieren.“ (dpa/FR)

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