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US-Stadt Flint Blei im Wasser: Obama ruft Notstand aus

Das Wasser in der US-Stadt Flint ist offenbar mit Blei verseucht, Bewohner klagen über Hautausschlag, Erbrechen und Haarausfall. US-Präsident Obama ruft deshalb nun den Notstand für die Region aus.

17.01.2016 12:06
Das Wasser in Flint ist offenbar mit Blei versucht. Viele Bewohner wurden krank. Foto: REUTERS

Wegen einer Blei-Verseuchung des Trinkwassers in einer Großstadt hat US-Präsident Barack Obama den Notstand im Bundesstaat Michigan erklärt. Obama habe Bundeshilfe angeordnet, um die Behörden der Stadt Flint und des Bundesstaates zu unterstützen, erklärte das Weiße Haus am Samstag. Zu den Maßnahmen der Regierung gehört die Bereitstellung von Trinkwasser, Wasserfiltern und Test-Sets für eine Dauer von bis zu drei Monaten.

Die Ausrufung des Notstands diene dazu "Leben zu retten und die öffentliche Gesundheit und Sicherheit zu schüzen" und eine drohende Katastrophe abzuwenden, erklärte das Weiße Haus. Michigans Gouverneur Rick Snyder hatte den Präsidenten am Donnerstag um den Schritt gebeten, mit dem leichter Bundesmittel bereitgestellt werden können.

Im Rahmen von Sparmaßnahmen hatte die Stadtverwaltung von Flint im April 2014 damit begonnen, Wasser aus dem Flint-Fluss zur Trinkwassergewinnung zu entnehmen. Laut einer Klage von Bürgerrechtlern genehmigte die Unweltbehörde des Bundesstaates den Schritt, obwohl die Kläranlage der Stadt das Flusswasser nicht entsprechend den Trinkwasservorschriften aufbereiten kann. Die Bewohner der 100.000-Einwohner-Stadt Flint klagen, dass stinkende und trübe Wasser aus dem Fluss löse Hautausschlag, Erbrechen und Haarausfall aus. (afp)

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