Lade Inhalte...

Südpol Physikerin am Südpol beneidet Deutschland um den Sommer

Die Kernphysikerin Raffaela Busse bereut seit Oktober 2017 ein Forschungsprojekt in US-amerikanischen Amundsen-Scott-Station am Südpol. Die Wissenschaftlerin schaut ungläubig Hitzephase in Deutschland

22.08.2018 13:20
Polarlicht
Die Kernphysikerin der Uni Münster schaut sich das Polarlicht am Südpol an. Foto: dpa

Nach fast einem Jahr in Eis, Schnee und langer Dunkelheit schaut Wissenschaftlerin Raffaela Busse etwas ungläubig auf die lange Hitzephase in Deutschland.

„Ich war schon ganz neidisch, als mir alle Fotos vom Rekordsommer in Deutschland geschickt haben. Ist ja klar, dass wir einmal einen vernünftigen Sommer haben, wenn ich grade mal ein Jahr im Eis feststecke“, schreibt Busse der dpa. Die Kernphysikerin der Uni Münster ist seit Ende Oktober 2017 in der Kälte am Südpol und betreut dort in der US-amerikanischen Amundsen-Scott-Station ein Forschungsprojekt. Tief unter der Erde suchen dabei Sensoren im Eis nach Lichtteilchen.

Alles laufe rund, und „die Zeit geht viel zu schnell rum, auf der anderen Seite habe ich auch langsam die Nase voll von Dunkelheit“, schreibt die 27-Jährige. Sie könne aber schon Tageslicht am Horizont erahnen, wenn sie sich anstrenge, beschreibt Busse die aktuelle Phase am Südpol. Bevor sie für ihre Doktorarbeit nach Münster zurückkehrt, steht noch ein Urlaub an. Dann geht es für Busse nach Neuseeland - Kontrastprogramm nach dem ewigen Eis in der Antarktis.

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen