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Spanien 16-Jähriger stirbt bei Stiertreiben

Das umstrittene Stiertreiben fordert wieder ein Todesopfer: In Spanien erlag ein 16-jähriger Teenager seinen Verletzungen, nachdem ihn ein Stier auf die Hörner genommen hatte.

28.07.2013 23:38
Die traditionelle Stierhatz in Spanien hat ein weiteres Todesopfer gefordert (Symbolbild). Foto: dpa

Das umstrittene Stiertreiben fordert wieder ein Todesopfer: In Spanien erlag ein 16-jähriger Teenager seinen Verletzungen, nachdem ihn ein Stier auf die Hörner genommen hatte.

Ein 16-Jähriger ist bei einem traditionellen Stiertreiben in Spanien getötet worden. Der Junge sei im Krankenhaus den am Samstag in Isso in der südspanischen Provinz Albacete erlittenen Verletzungen erlegen, berichteten Medien am Sonntag unter Berufung auf die behandelnden Ärzte.

Der Junge war bei der Stierhatz zu Ehren des Schutzheiligen von Isso von hinten aufgespießt worden und hatte dabei schwere Leberverletzungen erlitten. Ein 53-jähriger Mann, der ebenfalls von einem Stier schwer verletzt worden war, schwebe inzwischen nicht mehr in Lebensgefahr, hieß es weiter.

Stierhatz auch in Spanien umstritten

Das berühmteste Stiertreiben findet im nordspanischen Pamplona statt. Dort wurde zuletzt im Jahr 2009 ein Teilnehmer getötet. Dieses Jahr waren aber vor zwei Wochen in Pamplona bei einem Massensturz von rund 200 Läufern und einigen Stieren 21 Menschen verletzt worden.

Die vom Fernsehen live übertragenen Schreckensszenen lösten eine Debatte darüber aus, ob die Zahl der Teilnehmer an den alljährlichen Stiertreiben künftig beschränkt werden soll.

Tierschutzgruppen protestierten auch dieses Jahr gegen die Veranstaltung, die inzwischen auch in Spanien äußerst umstritten ist. Dennoch lockt das Fest unzählige Besucher aus aller Welt an. (dpa)

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