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Soderbergh mit Banderas auf der Berlinale

US-Regisseur Steven Soderbergh («Contagion») verdankt seinen neuen Agenten-Thriller «Haywire» der Kampfeskünste der ...

16.02.2012 09:36
Regisseur Steven Soderbergh mit Michael Fassbender, Gina Carano und Antonio Banderas in Berlin Foto: Jörg Carstensen

Berlin. US-Regisseur Steven Soderbergh («Contagion») verdankt seinen neuen Agenten-Thriller «Haywire» der Kampfeskünste der bisher weitgehend unbekannten Hauptdarstellerin Gena Carano.

«Ohne sie hätte ich den Film nicht gedreht», sagte Soderbergh am Mittwoch bei der Vorstellung des Films auf der Berlinale. «Gena ist der Grund, warum ich diesen Film gemacht habe.»

In dem Thriller spielt die Amerikanerin, die zuvor in der Kampfsportart «Mixed Martial Arts» aktiv war, eine Agentin, die für die US-Regierung heikle Geheimaufträge ausführt. Sie wird dabei in den Konkurrenzkampf von zwei privaten Sicherheitsunternehmen hineingezogen und muss sich selber in Sicherheit bringen - vor allem mit Hilfe ihrer Füße, Fäuste und Schusswaffen. Gedreht wurde unter anderem im Norden der USA, in Barcelona und Dublin.

Die «Mixed Martial Arts» ist ein Vollkontakt-Kampfsport, bei dem Schläge und Tritte sowie andere Kampftechniken erlaubt sind - und die Carano (29) in dem Streifen voll ausleben kann. Noch spannender als der Sport sei die Arbeit im Film, sagte sie in Berlin.

Der hochkarätig besetzte Thriller mit langen Verfolgungsszenen und mit Michael Douglas, Antonio Banderas, Ewan McGregor und Michael Fassbender sei nach dem Epidemie-Thriller «Contagion» eine willkommene Abwechslung in das leichtere Fach gewesen, sagte Soderbergh (49). «Ich brauchte eine Pause nach all dem schweren Stoff.»

Der deutsch-irische Schauspieler Michael Fassbender (34), der die Agentin Mallory Kane umbringen muss, hat sich mit der Rolle, bei der er die junge Darstellerin verprügeln muss, nicht besonders schwer getan. «Ich muss so gut spielen, dass die Geschichte glaubwürdig wird», sagte Fassbender vor Journalisten. Die heftigen Schläge und Tritte, die Carano ihm vor der Kamera verpasst habe, nahm er wie ein Profi hin. «Dabei habe ich festgestellt, dass sie besser in den Hintern tritt, als ich es je könnte.»

Banderas, der Bösewicht im Hintergrund, konnte sich fein aus der Affäre ziehen. «Ich bin der einzige, der keinen Tritt abbekommt», sagte er. (dpa)

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