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Oslo Mann zündet sich vor Breivik-Prozess an

Schwerer Zwischenfall in Oslo: Während dem laufenden Verfahren gegen Breivik zündet sich vor dem Gericht ein Mann an. Die Umstände sind unklar.

Vor dem Gericht in Oslo zündete sich der Mann an. Foto: dpa

Mit brennenden Kleidern und dem Ruf „erschießt mich“ versuchte ein Mann am Dienstag, in das Gerichtsgebäude in Oslo einzudringen, in dem der Prozess gegen den rechtsradikalen Massenmörder Anders Breivik stattfindet. Er wurde rasch übermannt und der Brand gelöscht. Mit schweren Verbrennungen an Brust und Bauch wurde er in ein Krankenhaus eingeliefert.

Wie Augenzeugen berichteten, leerte der Mann zwei Flaschen mit brennbarer Flüssigkeit über sich  und stand einen Augenblick später in Flammen. Dann lief er auf das streng bewachte Gerichtsgebäude zu, wurde aber noch vor der Sicherheitsschleuse gestoppt.

Polizisten löschen das Feuer innerhalb von Sekunden

Polizisten und Sanitäter rissen ihm die Kleider vom Leib und löschten das Feuer innerhalb weniger Sekunden. „Er rief etwas, aber nicht über Breivik. Es ist nicht sicher, dass der Zwischenfall etwas mit dem Prozess zu tun hat“, erklärte Einsatzleiter Kjell Jan Kverme.

Laut TV2 rief der Mann auf schwedisch „erschießt mich, erschießt mich“. Über seine Personalien oder ein Motiv konnte die Polizei vorerst keine Angaben machen.

Im Gerichtsgebäude wurde der Zugang zum Sicherheitssaal gesperrt, die Verhöre setzten jedoch fort. Staatsanwältin Inga Bejer Engh gab an, dass der Zwischenfall nach ihren Informationen „keinen direkten Zusammenhang“ mit dem Breivik-Prozess habe.

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