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Wirbel um Beyoncé-Auftritt War die Nationalhymne Playback?

Es ist eine der wichtigsten Auftritte in Beyoncés Karriere - doch nun gibt es Zweifel am Gesang des Superstars beim Amtseid von Präsident Obama. US-Medien berichten, die Nationalhymne sei vom Band gekommen.

23.01.2013 10:58
Alles nur Show? Beyoncé bei ihrem Auftritt am Montag. Foto: AP

Nach dem zunächst vielgelobten Auftritt der Sängerin Beyoncé bei der feierlichen Amtseinführung von US-Präsident Barack Obama sorgen Playback-Vorwürfe in den USA für Wirbel. Die 31-Jährige habe die Nationalhymne nicht live gesungen, berichteten zahlreiche US-Medien am Dienstag unter Berufung auf eine Sprecherin der US-Marineband, die gemeinsam mit der Sängerin aufgetreten war. „Die ganze Musik für die Zeremonie wird vorher aufgenommen, weil an dem Tag so viel schiefgehen kann“, wurde die Sprecherin beispielsweise in der „New York Post“ zitiert. „Kurz vor Beginn sind wir informiert worden, dass Beyoncé den aufgenommenen Song benutzen würde.“ Beyoncé äußerte sich zunächst nicht.

Andere Medien verteidigten die Sängerin. Playback sei bei großen öffentlichen Auftritten nicht unüblich, gerade auch wenn es sehr kalt sei wie bei der Amtseinführung am Montag. „Lasst die Lady in Ruhe“, schrieb das „Forbes“-Magazin. „Es war trotzdem eine wunderbare Darbietung unserer Nationalhymne.“

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