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Ken Follett „Jeder von uns möchte sich in einer anderen Welt verlieren“

Bestseller-Autor Ken Follett über den Spaß am Zeitreisen, seine Arbeit als Lokalreporter und das Erfolgsrezept seiner Romane.

Ken Follett
Der Autor Ken Follett. Foto: Olivier Favre

Was auch für Sie selber gilt: Gestartet als Lokalreporter, heute ein Bestsellerautor. Sind Sie manchmal selber überrascht von Ihrem enormen Erfolg?
Nicht wirklich. Weil es genau das ist, was ich von Anfang an wollte.

Millionen Bücher verkaufen?
Das war meine Absicht. Als ich „Die Nadel“ schrieb, war mir sofort klar, das dieses Buch besser war als alles, was ich bisher geschrieben hatte, und dass es das Zeug zu einem Bestseller hatte. Dass es sich 40 Jahre später noch immer weltweit verkaufen würde, habe ich natürlich nicht geahnt. Aber ich habe es mir gewünscht.

Was ist Ihr Erfolgsrezept?
Ich schreibe nicht für mich selbst, sondern für meine Leser. Ich glaube, jeder von uns möchte sich beim Lesen in einer anderen Welt verlieren, und dieses Bedürfnis bediene ich mit meinen Büchern. Wenn mir jemand sagt, ich habe die Busstation verpasst, weil ich nicht aufhören konnte zu lesen, dann ist das Musik in meinen Ohren.

Das Interview führte Petra Pluwatsch

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