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Busenhandtuch Eine Frau, ihr Busen und das Tuch

Eine findige Amerikanerin legt ihre „Mädels“ trocken.

Busenhandtuch
Endlich trocken. Foto: dpa

Dies ist die Geschichte einer Frau und ihres Busen. Und eines Handtuchs. Das hat seinen großen Auftritt aber erst später.

Erin Robertson lebt in Los Angeles im US-Bundesstaat Kalifornien. In Kalifornien ist es heiß. Sehr sogar. Das hat auch Robertson zu spüren gekriegt, besonders als in einem Sommer ihre Klimaanlage ausgefallen war. Nun wollte sie sich für ein Date fertig machen. Ein heikles Thema, wenn durchs Badezimmerfenster gleißendes Sonnenlicht fällt. „Ich konnte nicht aufhören zu schwitzen“, gesteht Robertson auf ihrer Webseite „tatatowel.com“. Besonders an einer pikanten Stelle wollte der Schweiß partout nicht aufhören zu rinnen: Genau – unterm Busen. Alles habe Robertson versucht: Die betroffenen Stellen mit Babypuder bedecken, trockene Waschlappen unter die Brüste stopfen, Selbiges mit einem T-Shirt tun. Geholfen hat’s alles nichts, unterm Busen blieb es feucht und klebrig, bis Robertson endlich fertig war.

Und woran musste sie unentwegt denken, als sie aufgestylt und an allen Körperstellen weitgehend getrocknet schlussendlich vor ihrem Date saß? Richtig: Ihr Busen, der Schweiß, die Tortur. „Zu Hause hab ich später online nach einer Antwort auf mein Problem gesucht“, schreibt Robertson auf ihrer Webseite. Außer ein paar Einlegepads für den BH, die auf Schritt und Tritt den Schweiß der Trägerin daran hindern sollen, Bluse oder T-Shirt zu durchtränken, war nichts zu finden.

Robertsons Problem jedoch, sind ja eben nicht die Schweißflecken unterwegs, sondern das tröpfelnde Unbehagen im heimischen Badezimmer. Einen BH mit Pads zu Hause tragen? Nicht mit Erin Robertson! „Meine ‚Mädels‘ sollen frei sein“, schreibt die findige Amerikanerin. Und: „Ich kann doch nicht die einzige Frau sein, die Brust-Schwitz-Probleme während des Fertigmachens hat.“ Robertson schwor sich schließlich, all den Frauen da draußen zu helfen, die mit dem gleichen Leiden herb gestraft sind.

Vorhang auf: Das Busenhandtuch. Das nämlich ist die Erfindung Erin Robertsons. Ein bisschen Kunstseide auf ein herkömmliches Handtuch genäht, irgendwie noch ein Gummiband rein – fertig. Das gute Stück wird um den Hals getragen, jeder Brust steht ein eigenes Frotteekörbchen zur Verfügung. „Ta-Ta Towel“ heißt das Ding, für 45 Dollar – etwa 38 Euro – ist das gute Stück über eingangs erwähnte Internetseite zu haben.

Und Robertson hat recht behalten: Sie ist nicht die Einzige, der vor dem heimischen Badezimmerspiegel der Unter-Busen-Schweiß zu schaffen macht. Sie ist nicht die Einzige, die einen herkömmlichen Büstenhalter in der Privatsphäre ihrer Wohnung vehement verweigert. Sie ist nicht die Einzige, die ihre „Ta Tas“ – Busen halt – nonchalant in der Frottierware ablegen will. Auf Facebook jedenfalls schreibt Robertson, dass sie sich vor Bestellungen kaum retten könne.
Ende gut, alles gut. Für die Frau und ihren Busen. Und für das Handtuch.

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