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Hannover Mutter und Sohn von Kampfhund totgebissen

Ein Staffordshire Terrier hat in Hannover seine Besitzer totgebissen. Davon geht zumindest die Polizei aus. Doch wie konnte es zu dem Unglück kommen?

04.04.2018 10:09
Staffordshire Terrier
Mit Maulkorb weniger gefährlich als in Hannover: Ein als Kampfhund gelisteter Staffordshire-Terrier. Foto: imago

Ein Hund hat in Hannover nach ersten Erkenntnissen der Polizei eine Mutter und ihren Sohn totgebissen. Feuerwehrleute fingen in einer Wohnung in der Nacht zum Mittwoch einen Staffordshire-Terrier ein. „Nach ersten Untersuchungen durch einen Rechtsmediziner wurden die 52-Jährige und ihr 27-jähriger Sohn offenbar von dem Hund getötet“, teilte die Polizei mit.

Die 25 Jahre alte Tochter der getöteten Frau hatte die Beamten alarmiert, weil sie ihre Mutter und ihren Bruder nicht erreichen konnte. Beim Blick durch ein Fenster entdeckte sie dann einen leblosen Körper in der Wohnung. „Aktuell steht noch nicht fest, wie es zu dem Unglück kommen konnte“, hieß es von den Ermittlern.

Die Polizei entdeckte die Leichen der beiden in einer Wohnung im Stadtteil Groß-Buchholz. Die Feuerwehr brach die Tür auf und fing den Hund mit einer Schlinge ein. Rechtsmediziner sollen die Todesursache nun ganz genau ermitteln.

In Niedersachsen müssen alle Hundehalter seit einigen Jahren einen Hundeführerschein machen, wenn sie sich ein Tier neu anschaffen. Der sogenannte Sachkunde-Nachweis besteht aus einer theoretischen Prüfung vor Beginn der Hundehaltung und einem Praxistest im ersten Haltungsjahr. Nach einer Vielzahl von teils tödlichen Zwischenfällen mit Kampfhunden war es das Ziel des Testes, die Zahl der Attacken von Hunden zu reduzieren. (dpa)
 

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