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Sandy in New York Marathon soll trotz Sandy stattfinden

Trotz der Zerstörungen von Wirbelsturm Sandy an der US-Ostküste, soll der New-York-Marathon am kommenden Sonntag stattfinden. Die Betreiber der Profiligen NBA und NFL befürchten dagegen massive Auswirkungen des Supersturms - bis hin zu Spielabsagen.

30.10.2012 08:39
Gelaufen wird trotz Sandy - auch beim New York-Marathon am Sonntag. Foto: REUTERS

Trotz der Zerstörungen von Wirbelsturm Sandy an der US-Ostküste, soll der New-York-Marathon am kommenden Sonntag stattfinden. Die Betreiber der Profiligen NBA und NFL befürchten dagegen massive Auswirkungen des Supersturms - bis hin zu Spielabsagen.

Mit sintflutartigen Regengüssen und Flutwellen hat Sturm „Sandy“ das öffentliche Leben an Ostküste der USA ins Chaos gestürzt - jetzt könnte der ehemalige Hurricane auch den US-Sport gehörig durcheinanderwirbeln. Die Betreiber der Profiligen befürchten massive Auswirkungen des Supersturms (aktuelle Infos über Sandy in unserem Liveticker)auf den Liga-Betrieb. Die National Football League (NFL) hat aufgrund des Unwetters bereits die Transferperiode verlängert, die Basketball-Profiliga NBA, die am Dienstagabend (Ortszeit) in die neue Spielzeit startet, befürchtet gar Spielabsagen.

Zwar sind die Auftaktspiele der besten Basketballliga der Welt in Cleveland, Miami und Los Angeles nicht in Gefahr, am Mittwoch aber soll „Sandy“ den Bundesstaat Pennsylvania erreichen - dort träfen die Philadelphia 76ers auf die Denver Nuggets, etwas weiter nördlich davon im kanadischen Toronto wäre das Spiel der Raptors gegen die Indiana Pacers betroffen. Für Donnerstag ist das New Yorker Stadtduell zwischen den New York Knicks und Brooklyn Nets angesetzt - ob es stattfinden wird, ist angesichts der zerstörerischen Kraft „Sandys“ allerdings mehr als fraglich.

Das Training am Montag hatten die Knicks schon abgesagt, die Spieler sollten lieber zu Hause bleiben. „Ich habe Angst vor 'Sandy'“, gab Knicks-Forward Carmelo Anthony zu. „Ich lege mich nicht mit Mutter Natur an, ich bleibe im Haus und traue mich erstmal nicht vor die Tür.“ Keine Wahl hatte da Mo Cassara, Trainer des College-Teams Hofstra Pride: Er musste aus Sicherheitsgründen von seinem Wohnsitz auf der Insel Long Island vor New York vorsorglich evakuiert werden.

New-York-Marathon: „Zeit auf unserer Seite“

Die NFL hielt ihr Büro in New York am Montag geschlossen. Auch einige Ostküsten-Klubs rieten ihren Mitarbeitern und Spielern, zu Hause zu bleiben. Daher verkündete Ligasprecher Greg Aiello, die laufende Transferperiode um 48 Stunden zu verlängern und den Klubs so trotz des Unwetters die Abwicklung der notwendigen Formalitäten zu ermöglichen. Die Wechselfrist hätte eigentlich am Dienstag um 16.00 Uhr geendet.

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