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Radioaktive Belastung Verstrahlter Fisch nahe Fukushima gefangen

Ein in der Nähe von Fukushima gefangener Fisch ist mit einer Dosis verstrahlt, die um das 2500-fache über dem gesetzlichen Grenzwert liegt.

18.01.2013 15:19
In Japan ist nahe Fukushima ein verstrahlter Fisch gefunden worden. Foto: dpa

In der Nähe des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima ist ein Fisch gefangen worden, dessen Strahlungswerte um das 2500-fache über dem gesetzlichen Grenzwert liegen. Bei dem Fisch sei Cäsium mit einem Strahlungswert von 254.000 Becquerel festgestellt worden, teilte Atomkraftwerksbetreiber Tepco am Freitag mit.

In Folge eines heftigen Erdbebens und eines Tsunamis am 11. März 2011 war es in den Reaktoren des Atomkraftwerk Fukushima Daiichi zu Kernschmelzen gekommen. Es war das folgenschwerste Atomunglück seit dem Unfall von Tschernobyl 1986. Die Umgebung wurde weiträumig radioaktiv verstrahlt. Rund um Fukushima wurde das Fischen daher verboten. Auch Rindfleisch, Milch, Pilze und Gemüse aus den verstrahlten Gebieten dürfen nicht mehr angeboten werden. (afp)

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