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Absturz Germanwings 4U9525 Netzgemeinde diskutiert Flugzeugabsturz

Im Internet diskutieren die User die Berichterstattung über den Flugzeugabsturz der Germanwings-Maschine in den südfranzösischen Alpen. Im Kurznachrichtendienst Twitter bekunden die Menschen ihr Mitgefühl unter den Hashtags „Germanwings“ oder „4U9252“.

24.03.2015 17:16
Germanwings hat sein Logo auf der Twitter-Seite des Unternehmens schwarz-weiß gefärbt. Foto: dpa

Wenige Stunden nach dem Absturz einer Germanwings-Maschine in Südfrankreich läuft im Internet die Debatte über die Berichterstattung zu dem Unglück. Mehrere Bistümer, kirchennahe Organisationen und Hilfswerke rufen auf ihren Seiten in Sozialen Netzwerken zum Gebet für die Opfer auf.

Die in Düsseldorf erscheinende „Rheinische Post“ stellte zunächst eine Fotostrecke von trauernden Angehörigen am Flughafen online und verlinkte sie auf Facebook. Die Gesichter der Personen waren darauf verpixelt. Nach kurzer Zeit hatten auf Facebook über 250 Nutzer die Veröffentlichung kommentiert, die meisten kritisch. „Das ist taktlos und auch nicht journalistischer Auftrag“, lautete ein Kommentar, den über 300 Personen mit „gefällt mir“ markierten. Die Zeitung entschuldigte sich daraufhin und reduzierte die Fotostrecke auf ein Bild.

Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter bekundeten Nutzer ihr Mitgefühl unter den Hashtags „Germanwings“ oder „4U9252“, der Nummer des Unglücksflugs. Die Schlagworte waren am Nachmittag die meistgenutzten in Deutschland. Auch Politiker und Prominente äußerten sich. Der Schauspieler Jan Josef Liefers schrieb: „Ich denke an die Passagiere von #Germanwings #4U9252 und halte mal die Klappe“. Fußball-Nationalspieler Benedikt Höwedes bekundete ebenfalls sein Mitgefühl und ergänzte: „Jeder von uns hätte an Bord der Maschine sitzen können.“

Germanwings und Lufthansa änderten ihr Logo auf Twitter in schwarz-weiße Farben. Das Unternehmen teilte mit, dass alle Germanwings- und Lufthansa-Mitarbeiter „in tiefer Betroffenheit mit ihren Gedanken und Gebeten bei den Angehörigen und Freunden der Passagiere und Besatzungsmitglieder“ seien. Über die Hotline 0800 11 33 55 77 könnten sich Angehörige von Fluggästen melden.

Die Linienmaschine der Lufthansa-Tochter war auf ihrem Flug von Barcelona nach Düsseldorf in Südfrankreich abgestürzt. Berichten zufolge kamen dabei vermutlich alle 144 Passagiere sowie die sechs Besatzungsmitglieder ums Leben. Die Absturzursache ist noch ungeklärt. Unter den Opfern sollen viele Deutsche sein. (kna)

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