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Donald Trump Der Pilzkopf-Penis und die Stripperin

Haben Sie sich bisher auch niemals gefragt, wie der Penis von Donald Trump geformt ist? Jetzt wissen Sie es trotzdem. Dem „Guardian“ und Stormy Daniels sei Dank.

Donald Trump
Entschuldigen Sie, das muss jetzt sein: Donald Trump, hier bei einer Rede. Foto: rtr

Die endgültige Frage ist geklärt. Die eine, die die Menschheit mindestens seit zwei Jahren plagte. Vor deren Beantwortung wir gleichermaßen Angst hatten wie wir sie mit morbider Faszination herbeigesehnt haben. Dank Stormy Daniels kennen wir sie jetzt, die Antwort. Wir wissen nun, wie Donald Trumps Penis beschaffen ist.

Das Buch der US-Erotikdarstellerin mit dem Titel „Full Disclosure“ (vollständige Offenlegung) ist zwar noch gar nicht auf dem Markt, dem Guardian“ liegt aber eine Kopie vor, aus der die britische Zeitung nach Herzenslust zitiert. Stephanie Clifford, wie Daniels mit bürgerlichem Namen heißt, beschreibt demnach ihre Jugend in Baton Rouge (Louisiana), wie sie zur Stripperin und schließlich zur Pornodarstellerin wurde.

Und wie sie Donald Trump kennen lernte. Im Jahr 2006 war das, während eines Golfturniers im kalifornischen Lake Tahoe. Trump war seinerzeit noch Millionärserbe und Reality-TV Star. Die Welt war auch damals schon schäbig, aber der Schmutz hatte seine festen Sendezeiten und Rubriken, nur gelegentlich schwappte er über in die Politiksparte, zum Beispiel als Bill Clinton Monika Lewinski mit einer Zigarre im Oval Office befriedigte. Heute, in diesen ganz besonders bizarren Zeiten, ist der Schund institutionalisiert und Trump Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.

Vom Golfplatz in Donald Trumps Penthouse

Doch damals, als sein Penis noch kein Politikum war, da schickte Donald seinen Bodyguard zu Stormy mit einer Einladung zum Dinner. Sie fand sich in seinem Penthouse wieder, Donald versprach ihr einen Auftritt in seiner Show „The Apprentice“, und die beiden hatten Sex.

Stormy stellt Donald ein miserables Zeugnis aus - sowohl, was seine Befähigung als Präsident als auch als Liebhaber betrifft. Es sei „der am wenigsten beeindruckende Sex“ gewesen, den sie je gehabt hätte - eine Einschätzung, die Trump „aber eindeutig nicht geteilt“ hätte. Bis heute ekle sie die Erinnerung, die jedes Mal dann wach werde, wenn sie Trump im Fernsehen sehe, ein zweifelhaftes, dafür aber umso häufigeres Vergnügen, seit er eben Präsident ist.

Shark Week und ein Anruf von Hillary Clinton

Ihr Treffen mit Trump habe eine noch höhere Stufe auf der Absurditäts-Skala erreicht, als dann auf einmal  Hillary Clinton  bei Donald angerufen habe. Hillary war damals noch die Ex-First Lady von Bill und amtierende Gegenkandidatin von Barack Obama im gerade beginnenden Vorwahlkampf der Demokraten. Noch nicht Trumps erbitterte Erzfeindin, die er ins Gefängnis stecken wollte. Die beiden hätten ein paar Minuten telefoniert und Donald habe mit Hillary immer wieder über ihren gemeinsamen „Plan“ gesprochen, während Daniels eine Folge „Shark Week“ im Fernsehen geschaut hätte.

Was im politischen Betrieb die einzig nennenswerte Nachricht des Buches gewesen wäre, verkommt zur Nebensache. Denn Stormy Daniels beschreibt den Penis des Präsidenten und wohl jeder ekelt sich bei der Vorstellung des besagten Körperteils, aber wegschauen kann man eben auch nicht. Das gilt für totgefahrene Igel auf der Landstraße wie für schweinische Geschichten über die US-Administration. Es muss also raus, wir alle müssen da durch, deshalb bringen wir es einfach hinter uns:

Laut Stormy Daniels handelt es sich nicht um einen „abnorm kleinen Penis“, was ja allseits gemutmaßt wurde, aufgrund des hohen Geltungsbedürfnisses von Trump, was wiederum küchenpsychologisch gerne mit einem kleinen Fortpflanzungsorgan erklärt wird. Aber nein, so ist es nicht. Donalds Penis ist „etwas kleiner als der Durchschnitt“, der laut internationaler Erhebung bei 13,12 Zentimeter im erigierten Zustand liegt. In den USA beträgt die durchschnittliche Länge eines erigierten Organs knapp über 14 Zentimeter.

Mario Kart ist nie mehr, was es einmal war

Was aber besonders am kleinen Donald ist, das ist seine Form. Er habe einen „ungewöhnlichen Penis“ und wisse das auch, schreibt Stormy Daniels. Mit einem großen Pilzkopf sei Donalds Ding ausgestattet. Genervt sei sie gewesen, dass sich ein Typ an ihr zu schaffen mache mit „Yeti-Schamhaaren“ und einem Penis, der aussehe wie Toad, der kleine Freund von Super Mario. Bekannt und beliebt wurde Toad durch Mario Kart, das Video-Rennspiel mit Kultfaktor, das all seine kindliche Unschuld für immer verloren haben dürfte. Danke Stormy Daniels, wir hoffen alle, dass es das wert war (war es nicht!).

Damals, in der Prä-Trump-Ära, da hätte der Guardian die Debatte über den „First Penis“ der USA wohl den Schundblättern und entsprechenden Internetseiten überlassen. Seriöse Nachrichtenportale, wie www.fr.de, hätten die Diskussion allerhöchstens auf der Meta-Ebene begleitet, also darüber berichtet, dass berichtet wird.

Doch die Zeiten sind vorbei. Donald Trump hat Frauen beschimpft und erniedrigt, öffentlich wie im vermeintlich Verborgenen. Er hat gelogen, immer wieder und wurde dessen überführt. Er hat mehreren Frauen Schweigegeld zahlen lassen, damit sie nicht über die Affären mit ihm sprechen. Er hat den Schund ins Weiße Haus getragen und ihn dort an den Wänden verschmiert, im ganzen West Wing, vom Oval Office bis zum Situation Room.  Jetzt ist irgendwie alles Boulevard in den USA, alles ist Kitsch und es riecht auch so.

Transparenzhinweis: Die von uns ursprünglich angegebene durchschnittliche Länge eines erigierten Penisses bezog sich auf den internationalen Durchschnitt. Donald Trump ist aber US-Amerikaner. In den USA beträgt die durchschnittliche Länge eines Penisses laut „Ärztezeitung“ etwas mehr als 14 Zentimeter.

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