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Bundesvision Song Contest 2011 Berliner Tim Bendzko gewinnt

Erneut hat Berlin den Bundesvision Song Contest von Stefan Raab gewonnen. Die ProSieben-Show war bunt, das Interesse der Fernsehzuschauer vergleichsweise gering.

30.09.2011 10:01
Tim Bendzko gewinnt den Bundesvision Song Contest 2011. Foto: dpa

Erneut hat Berlin den Bundesvision Song Contest von Stefan Raab gewonnen. Die ProSieben-Show war bunt, das Interesse der Fernsehzuschauer vergleichsweise gering.

Tim Bendzko hat für Berlin den Bundesvision Song Contest 2011 gewonnen. Mit seinem Titel „Wenn Worte meine Sprache wären“ setzte sich der 26 Jahre alte Sänger am Donnerstagabend bei Stefan Raabs Wettbewerb gegen Musiker aus den übrigen 15 Bundesländern durch, darunter Stars wie Juli, Jennifer Rostock, Bosse feat. Anna Loos und Frida Gold. Von bislang sieben der innerdeutschen Musikwettbewerbe hat die Hauptstadt Berlin jetzt drei gewonnen.

Der Sieger ist nach Angaben von ProSieben ein „waschechter Berliner“: Bendzko, der Theologie studiert habe, sei bereits Fußballspieler beim 1. FC Union Berlin gewesen und außerdem als Sieger eines Talentwettbewerbs in der Berliner Waldbühne aufgetreten.

Der Entertainer und Musikproduzent Raab präsentierte die TV-Show in diesem Jahr live aus Köln, nachdem vor einem Jahr die Aachener Band Unheilig den Wettbewerb gewonnen und nach Nordrhein-Westfalen geholt hatte.

Gesunkenes Interesse

Während vergangenes Jahr noch 2,42 Millionen Menschen zuschauten (9,3 Prozent Marktanteil), waren es in diesem Jahr nur 1,67 Millionen (7,0 Prozent). Auch in der für den Privatsender ProSieben wichtigen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen sank das Interesse: Von 1,85 Millionen (17,1 Prozent) auf 1,31 Millionen (12,8 Prozent).

Im Jahr 2005 hat Raab den musikalischen Länder-Wettstreit als Gegenveranstaltung zum jährlichen Eurovision Song Contest ausgerufen. Er arbeitet dabei mit privaten Radiosendern aus ganz Deutschland zusammen. Zur Förderung deutschsprachiger Musik machte er zur Bedingung, dass mindestens die Hälfte eines Beitrags auf Deutsch gesungen wird.

Wie beim europäischen Vorbild stimmen die Zuschauer gegen Ende der Sendung per Telefon oder SMS für ihren Favoriten. Die Bundesländer dürfen sich auch selber Punkte geben, was oft passiert. (dpa)

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