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Böhse Onkelz Böhse Onkelz vor Comeback

Die Böhsen Onkelz stehen offenbar vor einem Comeback. Im Juni soll die umstrittene Rockband aus Frankfurt auf die Bühne zurückkehren.

23.01.2014 06:32
Harte Jungs: die Böhsen Onkelz. Foto: dpa

Zuletzt gerieten die Rocker der „Böhsen Onkelz“ wegen der Straftat ihres Sängers in die Schlagzeilen. Nun wollen sie offenbar wieder musikalisch für Aufregung sorgen. Laut Musikmagazin „Das Rockt“ steht ein Comeback der umstrittenen Gruppe aus Frankfurt an, die sich vor neun Jahren aufgelöst hatte.

Seit Mittwoch läuft auf der Homepage der Band ein Countdown, der am Donnerstag, 30. Januar, um 24 Uhr endet, in einem Trailervideo mit dem Songtitel „Nichts ist für die Ewigkeit“ werden die „Onkelz 2014“ angekündigt. Zudem kann man sich mit seiner E-Mail-Adresse registrieren lassen. In mehreren deutschen Großstädten hat die Band großflächig plakatieren lassen.

Fans der Musikgruppe spekulieren in Internetforen bereits wild, dass eine Reunion der Band bevorsteht. Das Magazin „Das Rockt“ will erfahren haben, dass es am 20. Juni am Hockenheimring zur Rückkehr der Frankfurter auf die Bühne kommt. Die Homepage des Musikmagazins brach gestern wegen des Besucheransturms zusammen.   

Zuletzt hatten die Musiker um den Kopf und Bassisten Stephan Weidner ein Comeback stets ausgeschlossen, alle vier verfolgten Solo-Projekte. Weidner hatte die Band auch wegen der Drogeneskapaden des Sängers Kevin Russell aufgelöst.

Vier Jahre später durfte er sich bestätigt fühlen. Russell verursachte am Silvesterabend 2009 auf der A66 bei Frankfurt einen schweren Verkehrsunfall. Der Brite wurde wegen fahrlässiger Körperverletzung, Gefährdung des Straßenverkehrs sowie Unfallflucht zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und drei Monaten verurteilt. Mittlerweile steht Russell mit seiner neuen Band „Veritas Maximus“ wieder auf der Bühne und im Tonstudio. Für 2014 hat er ein neues Album und eine große Tournee geplant.

2005 hatten sich die Onkelz, die in ihren Anfangsjahren zunächst Punk- und dann Rechtsrock machten und zu Idolen der Hooligan- und Skinheadszene aufstiegen, mit einem Open-Air-Festival offiziell verabschiedet. 120.000 Fans pilgerten damals in die Lausitz. (ley)

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