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Ohne Chemie Garten mit natürlichen Mitteln vor Schädlingen schützen

Beim Spritzen mit chemischen Mitteln sterben auch Nützlinge. Der Griff zur Chemie-Keule sollte schon deshalb die letzte Option sein. Doch wie halten Gartenbesitzer ihre Pflanzen auf natürliche Weise gesund?

12.06.2018 12:04
Natürliche Mittel gegen Schädlinge
Wer Schädlinge im Garten mit natürlichen Mitteln bekämpfen möchte, kann etwa einen Aufguss aus Brennnesseln anwenden. Auch ist es ratsam, für die Pflanzen den richtigen Nachbarn auszuwählen. Foto: Frank Rumpenhorst

Chemische Pflanzenschutzmittel töten nicht nur die Schädlinge, sondern oft auch die Guten im Garten: ihre natürlichen Feinde, die sogenannten Nützlinge. Der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) rät daher Hobbygärtnern, auf chemische Gifte zu verzichten.

Es gibt auch natürliche Mittel gegen Schädlinge: Ein Aufguss aus Brennnesseln hilft gegen Blattläuse. Ein Tee aus Ackerschachtelhalm, der auf die Pflanzen gesprüht wird, stärkt deren Zellwände und bewirkt so, dass das Grün eher den Befall von Blattläusen und Pilzen abwehren kann.

Auch eine auf die Bedürfnisse der Pflanzen abgestimmte Ordnung im Beet bewahrt vor dem Befall: Ausreichend Abstand zum Nachbargrün bewirkt, dass die Blätter nach einem Regen schnell abtrocknen und etwa Pilze keine optimalen Bedingungen vorfinden.

Manche Pflanzen schützen sich auch gegenseitig: Gut gedeihen laut Nabu Erdbeeren neben Knoblauch, Kartoffeln neben Dicken Bohnen sowie Möhren neben Lauch.

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