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Schlafstörungen haben sich zur Volkskrankheit entwickelt

Schlafstörungen haben sich zu einer Volkskrankheit entwickelt. «Wir schätzen, dass zwischen 5,7 und 6 Prozent der Bevölkerung an behandlungsbedürftigen Ein- und Durchschlafstörungen leiden», sagt Hans-Günter Weeß von der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM).

15.05.2015 16:26
Wenn der Schlaf ausbleibt
Behandlungsbedürftige Ein- und Durchschlafstörungen sind inzwischen stark verbreitet. In den meisten Fällen führen sie zu Konzentrationsproblemen und Leistungsschwäche. Foto: Franziska Gabbert Foto: Franziska Gabbert (dpa-tmn)

Schlafstörungen haben sich zu einer Volkskrankheit entwickelt. «Wir schätzen, dass zwischen 5,7 und 6 Prozent der Bevölkerung an behandlungsbedürftigen Ein- und Durchschlafstörungen leiden», sagt Hans-Günter Weeß von der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM).

«Vergleicht man das mit Diabetes, an der etwa 2 Prozent der Bevölkerung erkrankt sind, dann kann man durchaus von einer Volkskrankheit sprechen.» Es gebe wissenschaftliche Hinweise, dass heute weniger geschlafen werde als vor Jahrzehnten.

Die Folgen seien gravierend: Konzentrationsstörungen und Leistungsschwäche tagsüber sowie ein erhöhtes Risiko für Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, psychische Erkrankungen wie Depressionen und eine Schwächung des Immunsystems. Patienten mit Schlafstörungen können in bundesweit rund 310 von der DGSM zertifizierten Schlaflaboren behandelt werden. (dpa)

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