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Ryanair-Pannenserie Angst vor Flug reicht nicht für Stornierung

Mehrere Flugzeuge von Ryanair mussten in letzter Zeit notlanden. Das Sicherheitskonzept der irischen Billig-Airline steht in der Kritik. Passagiere, die jetzt aus Angst nicht mehr mit Ryanair fliegen wollen, können aber nicht einfach so kostenlos stornieren.

18.09.2012 11:53
Flughafen Frankfurt
Ryanair startet ab 26. März vom Frankfurter Flughafen. Foto: dpa

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Mehrmals in der letzten Zeit mussten Ryanair-Flugzeuge notlanden. Die Sicherheitsstandards der Airline geraten immer mehr in die Kritik. Fluggäste, die jetzt aus Angst nicht mehr mit Ryanair fliegen wollen, können aber nicht einfach kostenlos stornieren.

Die Pannenserie bei Ryanair dürfte viele Kunden beunruhigen - sie können gebuchte Flüge jetzt aber nicht aus Furcht vor einem Absturz kostenlos stornieren. „Angstgefühle helfen nicht“, sagte der Reiserechtler Paul Degott aus Hannover. Am Sonntag war zum dritten Mal in vier Tagen ein Flugzeug der irischen Billig-Airline außerplanmäßig gelandet.

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Es gelten objektive Anhaltspunkte

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Ein Passagier brauche objektive Anhaltspunkte für ein Sicherheitsproblem, erklärte Degott. „Wenn ein Flug zum Beispiel verschoben und verschoben wird, es dauert und dauert, aber niemand sagt, was genau los ist, welches technische Problem es gibt - dann könnte ich als Gast sagen: Ich will nicht mehr fliegen. Denn die Unsicherheit ist nicht ausgeräumt worden.“

Außerdem habe der Passagier immer das Recht, in einer Maschine der gebuchten Fluglinien oder deren Partnerairlines zu sitzen, sagte Degott. „Reiseveranstalter und Reisebüros sind verpflichtet, bei der Buchung oder rechtzeitig vor Abflug mitzuteilen, mit wem man fliegt.“ Wer ans Gate komme und dort ein Flugzeug einer anderen Airline vorfinde, müsse nicht einsteigen.

Ständig aktualisierte Blacklist

Grundsätzlich gelte: „Fluggesellschaften, die ein EU-Land anfliegen, sind sicher“, erklärte Degott. Es gibt eine ständig aktualisierte Blacklist der Europäischen Kommission, die Fluggesellschaften aufführt, die in den Ländern der Europäischen Union nicht starten und landen oder sie überfliegen dürfen. (dpa)

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