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Maximal zwei Stunden Gesundes Arbeiten mit dem Laptop

Es gibt mittlerweile allerlei Equipment, die das Arbeiten am Laptop komfortabler machen. Denn eine gesunde Arbeitshaltung wird dabei nicht unterstützt. Experten raten deshalb die mobilen Geräte auf Geschäftsreisen für maximal zwei Stunden zu gebrauchen.

12.11.2018 05:14
Laptop
Das Gerät für unterwegs ist praktisch. Für eine gesunde Arbeitshaltung ist die Arbeit an einem externen Bildschirm besser. Foto: Peter Steffen

Auf Dienstreise, beim Kundenbesuch, beim Meeting im Konferenzraum oder auch im Zug: Viele arbeiten bei solchen Gelegenheiten an ihrem Laptop. Die Digitalnomaden wissen die Freiheiten des mobilen Arbeitens zu schätzen, doch oft kommt dabei eine gesunde Arbeitshaltung zu kurz.

„Ich halte Laptops im dauerhaften Gebrauch grundsätzlich nicht für geeignete Arbeitsmittel“, sagt Stephan Sandrock, Leiter des Fachbereichs Arbeits- und Leistungsfähigkeit vom Institut für angewandte Arbeitswissenschaft (IFAA). Für bis zu zwei Stunden sei es aber in der Regel akzeptabel, mit dem mobilen Computer zu arbeiten.

Wer regelmäßig für kürzere Zeitspannen den Laptop nutzt, sollte darauf achten, das Display richtig einzustellen. Sandrock empfiehlt einen entspiegelten Monitor, so dass die Augen nicht geblendet werden. Auch eine helle Tastatur sei ratsam. Dunkle Schrift auf hellem Grund, genau wie auf dem Bildschirm: Dann müssen sich die Augen nicht ständig umgewöhnen.

Bei einer dauerhaften Laptop-Nutzung im Büro sollten Beschäftigte eine externe Tastatur und einen Monitor anschließen. Diese Hilfsmittel stellt der Arbeitgeber in der Regel zur Verfügung. Außerdem empfiehlt es sich bei der Arbeit mit einem Laptop, auf einen ausreichend großen Bildschirm zu achten. „Wenn ich mehrere Fenster nebeneinander öffnen muss, sollte das durch den Monitor abgebildet werden können“, sagt Sandrock.

Sandrock zufolge können Beschäftigte auch einen Laptop-Ständer nutzen, um einer schlechten Arbeitshaltung vorzubeugen. Sie sollten dann darauf achten, dass die Oberkante des Bildschirms unterhalb der Augen liegt. Und die Neigung des Displays ist wichtig: „Der obere Teil des Bildschirms sollte etwas weiter nach hinten gekippt sein.“

Und was macht der Digitalnomade im Zug? Für eine gesunde Haltung bilden Ober- und Unterarme möglichst einen 90-Grad-Winkel. „Eine gerade Handhaltung ergibt sich ja bei den relativ flachen Laptops meist von selbst“, so Sandrock. Ansonsten empfiehlt er, immer wieder mal die Haltung zu variieren: „Da kann man im Ausnahmefall den Laptop auch mal auf den Schoß nehmen.“

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