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Spielemesse E3 Von Geistern, Zombies und Sportwagen

Auf der Electronic Entertainment Expo, kurz E3, präsentieren Entwickler und Hersteller, was die Welt an neuen Computerspielen erwartet. Und das ist so einiges, wie unser Überblick zeigt.

E3 Messe in Los Angeles
Die Electronic Entertainment Expo geht noch bis Freitag und findet in Los Angeles statt. Foto: afp

Der Spielemesse E3 in Los Angeles fiebern weltweit Fans von Videospielen entgegen. Noch bis zum 14. Juni läuft die Messe in Los Angeles, die Marktgiganten Sony und Microsoft haben die kommenden Highlights für ihre Konsolen Playstation 4 und Xbox One bereits vorgestellt. Ein Überblick:

Ghost of Tsushima (Playstation 4)

Für großes Aufsehen sorgt der Titel Ghost of Tsushima des Studios Sucker Punch. In wunderschönen und detailreich gestalteten Landschaften steuert man einen Samurai-Krieger durch das Japan des 13. Jahrhunderts. Gekämpft wird mit dem Schwert, und dabei geht es äußerst blutig zu. Wie so oft bringt es im Spiel mehr, sich vor dem Kampf zunächst lautlos anzuschleichen, als einfach plump loszustürmen. Dieses Konzept ist keineswegs neu, die opulenten Bilder und das originelle Setting dürften dem Titel aber zum Erfolg verhelfen, denn der erste Gameplay-Trailer ist eine wahre Augenweide. Noch ist völlig unklar, wann Ghost of Tsushima erscheint.

Fallout 76 (Playstation 4, Xbox One, PC)

Alles neu macht der aktuelle Teil der Fallout-Reihe, nur die Grundidee bleibt gleich: Das Überleben in einer Welt nach dem Atomkrieg. Fallout 76 lässt sich nur online spielen. Statt wie zuvor auf eine ausgefeilte Story und packende Einzelspieler-Abenteuer setzt Entwickler Bethesda nun ganz auf den Multiplayer. Alle Charaktere, denen man in der Post-Apokalypse begegnet, sollen von anderen Spielern gesteuert werden. Eine Vielzahl von Waffen steht bereit, um sich seiner Gegner zu entledigen. Das Einzige, was man noch mehr fürchten muss als eine Bande marodierender Räuber ist dann wohl ein Ausfall der Server. Im November soll das Spiel erhältlich sein.

Forza Horizon 4 (Xbox One)

Der Open-World-Racer für die Xbox geht in die vierte Runde. Neben dem Schauplatz Großbritannien die größte Neuerung: Nicht nur Autos, auch Häuser kann man im Spiel kaufen. Von seinem Grundbesitz kann man dann zu den Rennen aufbrechen, die in gewohnter Manier in der Spielwelt an jeder Ecke warten. Mit dem Luxus-Oldtimer, dem Rallye-Käfer oder einem der zahlreichen Supersportwagen brettert man durch die Grafschaften. An wechselndes Wetter haben die Entwickler auch gedacht, ohne Regen wäre England wohl auch nicht glaubwürdig darzustellen.

Das Spiel soll am 2. Oktober erscheinen.

Last of Us 2 (Playstation 4)

Ein Highlight auf der E3 liefert Spielhersteller „Naughty Dog“. Der zweite Teil von „Last of Us“, ein Endzeit-Zombie-Abenteuerspiel mit hohem Kult-Potential. Das speist sich vor allem aus den durchdachten und vielschichtigen Charakteren, einer mitreißenden Geschichte und, ja, sehr viel Blut. Und Teil Zwei scheint passgenau in diese Fußstapfen zu treten. Das zumindest lässt die Vorschau vermuten, die mit einem eng umschlungenen Tanz von Protagonistin Ellie und ihrer Freundin beginnt, der wiederum in einem leidenschaftlichen Kuss kulminiert, nur um von dort direkt auf eine Szene im Wald zu blenden, in der Ellie mit Pfeil und Bogen, Axt, Hammer und Handfeuerwaffe jede Menge zwielichtige Gestalten auf sehr brutale Art in Einzeteile zerlegt.

Wann es erscheinen soll, ist leider noch nicht bekannt. Man darf aber auf Ende des Jahres hoffen.

Death Stranding (Playstation 4)

Seltsam bleibt alles, was sich um „Death Stranding“ dreht. Das Spiel wurde vor zwei Jahren erstmals von Entwicklerfirma Kojima angekündigt und hat seitdem sehr viel Aufmerksamkeit erregt. Die Figuren werden von namhaften Schauspielern wie Norman Reedus, Mads Mikkelsen und Lindsay Wagner dargestellt, und laufen durch eine offene Welt, in der sie, nun, Dinge tun. Vielleicht tragen sie Leichen herum, einmal duschen sie wohl, und irgendwer liefert irgendetwas irgendwohin. Dabei wandert er durch sehr aufwendig gestaltete Landschaften, unterlegt mit melancholischer Musik, über Schluchten, Berge hinauf und durch Flüsse. Ein Fötus ist auch mit von der Partie, der wohl vor unsichtbaren Bösewichten versteckt werden muss, die fliegen oder zumindest schweben können. Man kann schleichen, soviel steht wohl fest und Zeitreisen haben auch etwas mit der Sache zu tun. Was die Sache ist, da darf man weiter gespannt bleiben.

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